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Müller. Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom von 1820für Johann Müller, Banquier auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung.Derselbe war ein geborener Württemberger.
Handschrift!. Notiz. — Archiv für Gesch., Geneal. etc. S. 86.
Müller (Schild der Länge nach getlieilt: rechts in Silber die rechteHälfte eines schwarzen Mühlrades und links in Grün ein rechts gekehr-ter, goldener Löwe), lieichsadelsstand. Erneuerungsdiplöm vom 5. Juni1753. — Ein zu dem in Mecklenburg begüterten Adel zählendes Ge-schlecht, aus welchem Joachim Johann Heinrich v. Müller aufDetersha-gen durch Aufnahme in die mecklenburgische Ritterschaft die Rechtedes eingeborncn Adels erhielt. Die Familie sass bereits 1753 zu De-tershagen und Hanshagen im mecklenb.-schwerinschen Amte Buckow,so wie später, 1798, zu Kochelstorff, Mödjeritz, Neuhof und Wozinkelund blühte fort, doch ist dieselbe noch nicht gehörig von der im nach-stehenden Artikel besprochenen Familie dieses Namens, welche eben-falls zu dem mecklenburgischen Adel gezählt wird, geschieden und somuss denn dahingestellt bleiben, ob Rittmeister v. Müller 1837 Herrauf Westenbrügge und v. Müller, Herr auf Strigow, zu der hier in Redestehenden Familie, oder zu der nachfolgenden gehören. — Laut Ein-gabe d. d. Metternich, Reg.-Bez. Cöln, 9. Juli 1829 ist übrigens dasGeschlecht in der Person des Christian Friedrich v. Müller in die Adels-matrikel der Preuss. Rheinprovinz in die Classe der Edelleute unter Nr.110 eingetragen worden und 1857 sass zu Burg Metternich im Kr. Eus-kirchen Carl Friedrich v. Müller.
Freih. v. Kr ohne . II. S. 3SG. — Freih. v. Ledebur , II. S. 127. — Suppl. zu Siebm. W.-B. X. 2-'. —W.-B. <1. I'reu.ss. Klieinprov. I. Tab. 86 Nr. 172 u. S. SO. — Meklenburg. W.-B.Tab. 36. Nr. 134 ti. S. 7 u. 29.
Müller (in Blau ein schräglinks gelegter, oben und unten abge-hauener, geasteter, goldener Baumstamm, welcher in der Mitte der rech-ten Seite ein grünes Blatt treibt). Ein nach dem mecklenb. Wappen-Buche zu dem mecklenburg. Adel gehörendes Geschlecht. Freih. v. d.Knesebeck nimmt an , dass der Stammvater des Geschlechts JohannAndreas Müller, kurhannov. Legationsrath, gewesen sei und dass dieFamilie höchst wahrscheinlich von dem verdienten Canzler Müller Kö-nigs Carl XII. von Schweden abstamme.
Freih. v. d.Knesebeck, S. 216. — Moklenb. W.-B. Tab. 36. Nr. 134 u. 8.29.
Müller (Schild von Schwarz und Gold quergethcilt mit einem ab-gekürzten Manne, welcher über dem Kopfe einen Mühlstein hält). Eingegen Ende des 1 (5. Jahrb. und noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. zudein schlesischen Adel gehörendes Geschlecht. Erasmus v. Müller, Con-sul der Hauptstadt Breslau, starb 1599 als Herr auf Kreicke, Krolkwitz,Malkwitz und Weigwitz im Breslauischen und Burglelm Lissa im Neu-marktschen und von den Nachkommen desselben war nopli 1730 ErnstFerdinand v. Müller, verm. mit der Tochter des Rathsherrn Milich zuBreslau, Herr auf Neudorf bei Brieg. — Ein ähnliches Wappen führtenübrigens nach Siebmacher, III. 198, die Müller in Augsburg.
Sinapiui, It. S. 822. - Guuhe, II. S. 1681 n. 82. - N. Preuss. A.-L. III. S 432. —Freih. v. Ledebur, II. S. 127.
Müller. Ein in Ostpreussen begütert gewordenes, aus Egthland