Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
390
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bürg. Derselbe wurde, nach Anlegung der Adelsmatrikel des Königr.Bayern, in diesebe eingetragen.

v. Lang, S. 454. VV.-B. des Kgr. Bayern, VII. 37.

Miiller (Schild geviert: 1 u. 4 von Roth und Silber schrägrechtsmit vier Zinnen getheilt und 2 und 3 in Blau ein achtspeichiges, gol-denes Mühlrad mit Zacken). Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom vom5. Nov. 1815 für Dr. Carl Wilhelm Christian Müller, grossh. hessischenGeh.-Rath, ersten Professor der Medicin zu Giessen u. Senior der dor-tigen Universität.

v. Lang , S. 455. W.-ß. d. Kgr. Bayern, VII. S. 38,

Miiller (in Roth eine mitZinnon versehene, silberne Mauer, hinterwelcher in der Mitte die Ruinen eines runden. gleichfalls silbernenThurmes sich erheben). Adelsstand des Königr. Sachsen. Diplom vom25. Aug. 1810 für Christian Wilhelm Müller, k. sächs. Appellations-Gerichts-Secretair (später Ober-Rechnungsrath), für die vier Kinderdesselben: Heinrich Wilhelm Eduard, Carl Ferdinand, Caroline Ma-thilde und Carl Wilhelm Müller in Dresden, ingleichen für den Bruder:Johann Gottgetreu Müller, Amts-Steuer-Einnehmer in Weissensee unddessen Tochter: CatherineWilhclmine Luise M., so wie für des verstor-benen Bruders, des vormaligen Rentsccretairs August Carl Müller zuSchleusingen , hinterlassenen einzigen Sohn : Georg Carl Wilhelm Mül-ler. lieber das Fortblühen des Stammes ist nichts aufzufinden: un-ter dem sächsischen Adel ist in neuester Zeit das Geschlecht nicht mehraufgeführt worden.

Handschrift). Notiz. Freih. v. Ledebur, II. S. 127 u. 128. Dornt , Allg. W.-B. I.S. 172 u. 73 u. Tab. 142. W.-B. der Sächs. Staaten. IX. 22.

Müller. Reichsadelsstand. Diplom aus der zweiten Hälfte des17. Jahrh. vom K. Ferdinand III. für Lorenz Müller, cellischen Gch.-Rath. Die Nachkommenschaft hat wohl nicht lange geblüht.

Freih. v. d. Knesebeck . S. 216.

Miiller (in Silber ein grünes Kleeblatt mit goldenen Rippen).Reichsadelsstand. Diplom vom 8. Juli . 1768 für Georg Müller, lcur-hannov. Capitain-Lieutenant, s. S. 388, in Hannover 20. Mai 1775amtlich bekannt gemacht. Der Stamm blühte fort, wurde in West-plialen und Hannover begütert, sass bereis 1760 zu Lauterberg, im Gru-benhagenschen, 1770 zu Ruschhaus und Sulzhof in WestphaJen und1777 zu Alvesen im Hoyaischen und Blyestortf im Lauenburgishen undgehört jetzt im Kgr. Hannover durch Besitz der Güter Ilerzcfeld inEmsbüren und Wrestorf etc.. im Lüneburgischen zu dem ritterschaft-lichcn Adel der lüneburgischen Landschaft. Carl Yictor v. Müller,gest. 1863 , Herr auf Wrestorf, Präsident des k. hannov. Ober-Gerichtszu Lüneburg, war vermählt mit Amalia Grf. v. Schwicheldt, geb. 1805und Hermine v. Müller auf Wrestorf, geb. 1817. vermählte sich 1837mit Carl Grafen v. Schwicheldt, Herrn auf Flaclistöckchen und Ost-lutter etc.

Freih. v. Krahne, II. S. 3S5. _ Freih. v. d. Knesebeck, S. 21«. Freih. v. Ledebur,II. S. 127. W.-B. ü. Königr. Hannover, E. G u. 8. 11. Kneschke , IV. S. 301 u 302.v. Hefner, haunov. Adel, Tab 23.