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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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v. Müller, geb. 1774. Herr auf Gittlberg uhd Feldmühl, k. bnyer.Kämmerer und Stadtgerichts-Assessor in Nürnberg und Carl AugustFreih. v. Müller, geb. 1777, wurden nach Anlegung der Adelsma-trikel des Königr. Bayern in die Freiherrn-Classe derselben einge-tragen.

v. Lang, S. 188. VV.-B. d. Kgr. Bayern. III. 63 u. v. WÖLckern, Abtli. 3. v. liefner.bayer. Adel, Tab. 4S u. 8. 48. Kneschke . IV. S. 801.

Miiller, auch Freiherren (Schild quer und in der untern Hälfteder Länge nach getheilt, dreifeldrig: 1, oben in Blau ein Paar ver-einigte Hände; 2 in Schwarz ein goldener Pokal mit Deckel und 3 inRoth eine frei schwebende, silberne Schlange). Reichsadels- und imKönigr. Sachsen anerkannter Freiherrnstand. Adelsdiplom vom 4. Nov.1773 für Georg Carl Müller, Besitzer des Ritterguts Gompitz in derOber-Lausitz, notificirt in Kur-Sachsen 10. Jan. 1775. Die im Kgr.Sachsen blühende freiherrliche Familie v. Müller ist in den, der Rcdac-tion bekannten Nachweisen über den sächsischen Adel mehrfach mitder gleichnamigen Familie, welche 1810 den Adel erhielt, s. unten, vonihr aber, wie schon das Wappen ergiebt, ganz verschieden ist, ver-wechselt worden. Der Reichsadelsstand wurde, in Folge des damalsgeltenden Vorkaufsrechts, bei Erwerbung des Rittergutes Lomnitz nach-gesucht und später erwarb die Familie auch Klein-Seitsehen bei Bautzen.In Siegelsammlungen aus dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrhundertskommt nur ein Siegel mit der Umschrift: C. H. A. v. M. vor. Die An-gabe eines freiherrlichen Diploms von 1811 bedarf noch des genauerenNachweises. Der Stamm, verwandt mit der reichen leipziger Fami-lie Kees, durch Vermählung einer Tochter derselben, ist in Leipzigangesessen , bat fortgeblüht und der Name findet sich in den Listen derk. sächsischen Armee aus neuester Zeit. Jacob Ludwig Camillo Freih.v. Müller ist Rittmeister und der Bruder desselben, Carl Ludwig EugenFreih. v. M., seit 1850 Oberlieutenant im 1. Reiter-Regimonte, trat1854 aus dem activen Dienste.

Hnndschriftl. Notiz. Dresdner Calentler z. Gebr. f. d. Kesidenz, 1817, S. 144 n. IS48,S. 145. Suppl. zu Siebin. VV.-B. V111. 22: v. M. W.-B. der Büchs. Staaten, VI. (ib.v. M.

Müller, Ritter. Erbländ. - österr. Ritterstand. Diplom von 17G5für Johann Sebastian Christoph Müller, ober,österreichischen Guber-nialrath.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 180.

Miiller , Ritter. Erbländ,-österr. Ritterstand. Diplom von 184Gfür Joseph Müller, Bürgermeister in Prag.

Hnndschriftl. Notiz.

Miiller. Reichsadelsstand. Von den, in Familien dieses Namensgekommenen Reichsadelsstandsdiplomen sind folgende bekannt. Diplomvon 1742 für Johann Cornelius Müller, fürstl. meklenb. Rath ; von 1751für Jacob Caspar M., herz, meklenb. Rath u. für den Bruder desselbenErnst Christoph M., meklenb. Rath und Protonotarius, so wie für dieVettern und Muhmen derselben; von 1753 für Joachim Christoph M.,mekienburg. Amtmann; von 1765 für Johann David Müller u. für die

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