Rechte zu Würzburg und München, späterAppellations-Gerichtsrath zuNeuburg und seit 1850 Prof. der Rechte an der k. k. Leopold-Fran-zens-Universität zu Innsbruck, verm. in erster Ehe 1823 mit CarolinaBorzaga, gest. 1842 u. in zweiter 1845 mit Maria Freiin v. Giovanellizu Gerstpurg und Hörtenberg. Aus der ersten Ehe stammt, neben dreiTöchtern, ein Sohn, Freih. Carl, geb. 1827, k. bayer. Kämm., Haupt-mann im 1. Artiii.-Regim. und königl. Flügel-Adjutant, verm. 1859 mitMaria Freiin v. Aretin, geb. 1836, aus welcher Ehe zwei Söhne stam-men: Ernst Maria, geb. 1860 und Max, geb. 1862. —Aus der zweitenEhe hat Freiherr Ernst zwei Söhne: Emst, geboren 1852 und Joseph,geb. 1855.
v. Lang , Suppl. S. 124. — Geueal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1859, S. 526 —30 u. 1S64.S. 544. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 34 : v. Moy, Ritter.
Moz, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1780 für Ernst v. Moz, Oberstlieutenant des schwäbischen Kreises.
Megerle v. Mühlfeld. Ergänz.-Bd. S. 80.
Muck. Rcichsadclsstand. Diplom wohl um die Mitte des 18. Jahr-hunderts für Johann Peter Muck, k. dänischen Canzleirath zu Olden-burg und Friedrich Anton Muck, in fürstl. brandenb.-onolzbachschcnDiensten.
Handschriftl. Notiz.
Muck (Schild von Silber und Blau schräglinks gctheilt mit einemgoldenen, eine Biene zeigenden Mittelschilde). Adelsstand des Königr.Bayern. Diplom vom 21. Dec. 1822 für Georg Philipp Christian ErnstMuck, k. bayer. Rittmeister im 2. Chevaux-legers-Regimente. — Der-selbe war ein Sohn des Simon Jacob Ritter v. Muck, k. bayer. Rittmei-sters, welcher als Ritter des milit. Max-Joseph-Ordens den persönlichenAdel erhalten hatte.
Bayer. Regierungs-Blatt, 1823. Nr. 11. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 35.
Muck v. Muckendorff, Muckendorf (im Schilde eine Burg mitzwei Thürmen u. über derselben eine Sonne). Böhmischer Adelsstand.Bestätigungsdiplom von 1660 für Peter Muck v. Muckendorf, böhmi-schen Rath. — Ein in Schlesien begütert gewordenes Adelsgcschlecht,aus welchem Johann M. v. M. bereits 1636 zu Muckendorf unweit Lü-ben sass. Peter v. Muck und Sonnenburg starb 4. Jan. 1705 als Herrauf Lichtenberg beiGrottkau, so wie auf Marschwitz und Schlantzmühleunweit Neumarkt.
Handschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, II. S. 123.
Muckelin. Altes, oberrheinisches Adelsgeschlecht, welches 1310ein cisterzienser Nonnenkloster zu Degenbach in der mainzer Diöcesestiftete.
Zedier, XXIt. S. 8.
Muckershausen, s. Mockershausen, S. 314 u. 15.
Mudersbach, Maderspach , Mudersbach. Altes, oberrheinischesAdelsgeschlecht, dessen Stammreihe Humbracht mit einem Anonymusum dieMitte des 13. Jahrli. anfängt und bis nach Anfange des 17. Jahrh.fortsetzt. —Wolff v. M. war 1505 Domherr zu Spei er, resignirte aber,