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Weingarten, Fürstenspiegel. — Oauhe, T. S. 1416 u. IT. S. 747—50. — Allg. und geneal.Staats-Handb., 1824. I. S. 686—88. — Deutsche Grafenh. d. Gegenw. II. S. 132—34. — Ge-neal. Taschenb. d. griitl. Häuser. 1-64. S. 568 und 09 u. Iiistor. Handb. zu Demselben, S. 620.
— Supplem. zu Siebm. W.-B. VI. 6; Gr. v. M. — Tgroff, II. 267 : Ritter v. M. u. Gr. v. M.
Mosbach, genannt Breidenbach, Freiherren (in Silber eine na-türliche, golden bewehrte, abgehauene Bärentatze, deren blutiger Ab-schnitt in die Höhe gerichtet ist). Im Kgr. Preussen anerkannter Frei-herrnstand. Anerkennungsdiplom vom 15. Febr. 1841. Altes, ursprüng-lich bergisches Adelsgeschlecht, welches von dem der Famile schon1500 zustehenden Hause Breidenbach bei Lindlav den Beinamen an-nahm. Roland v. Mosbach, gen. Breidenbach, lebte um 1550 u. hatteaus der Ehe mit einer v. Schlenderhaen zwei Söhne: Heinrich, welchernach Liefland zog und Engelbrot, Herrn zu Breidbach, verm. mit Elisa-beth v. Landsberg zu Olpe. Von mehreren Kindern aus dieser Ehesetzte der Sohn: Dietrich, Herr zu Grossenkleff und Seclscheidt, verm.1589 mit Judith v. Kalterborg, Erbin zu Forstbach, den Stamm fort.Der Sohn desselben, Johann, unterschrieb als ritterbürtiger Landstanddie jülich-bergische Erblandesvereinigung von 1638 und war der Tä-ter von Johann Tl., gest. 1694 als Abt des adeligen Stifts Hamborn u.von Franz Bertram Werner, dem weiteren Stammhalter der Familie.Von den Enkeln des Letzteren war Carl Joseph Capitularherr des ade-ligen Stifts Springiersbach, Alexander Franz Herr zu Neukirchen undFerdinand Moritz Herr zu Sinzenich. Die Nachkommenschaft des Zwei-ten ist erloschen, die des Dritten aber blüht fort und die absteigendeStammreihe der jetzigen Glieder der Familie ist folgende : Freih. Fer-dinand Bertram Werner v. M. zu Breidenbach, geb. 1711 u. gest. 1782
— Sohn des Freih. Ferdinand Moritz — Herr zu Seelscheidt u. Forst-bach : Maria Luise Freiin v. Holtorp-Irnich zu Sinzenich, gest. 1782 ;
— Freih. Ferdinand Moritz Ernst Gottfried, geb. 1752 u. gest. 1821,Herr zu Sinzenich, Schaven u.Warmen: Anna Adolphine Freiin v. Hall,verm. 1783; — Freih. ClemensWenzeslaus, geb. 1784 und gest. 1842,Herr zu Sinzenich: Maria Anna Meli, gest. 1836 ; — Freih. Carl Hu-bert, geb. 1835. Die beiden Schwestern desselben sind: Freiin MariaAnna, geb. 1827 und Freiin Josephine, geb. 1833. — Die Familiev. Mosbach, genannt Breidenbach wurde 1829 in die Classe der Edel-leute in die Adelsmatrikel der preuss. Rheinprovinz unter Nr. 71 einge-tragen.
Freih. v. Krohne , II. S. 372. — N. Geneal. Handbuch, 1778. S. 349. — N. Pr. A.-L. V.S. 339 u. 340. — Fahne. , I. S. 50. — Freih. v. Ledebur , II. S. 121. — Geneal. Taschenb. d.freih. Häuser, 1855. S. 390 und 91 u. 1863. S. 645. — W.-B. d. Preuss. Rheinprov. I. Tab. 85.Nr. 169 u. S. SO. — Knesehke, II. S. 305.
Mosbach v. Lindenfels (in Blau die silberne, rechte Stange einesHirschgeweihes, so gebogen, dass die Krone und der kleeblattförmigsich schliessende, untere Theil der Stange von fünf Enden, sich ersteregegen den linken Ober-, letzterer gegen den unteren Unterwinkel desSchildes in Gestalt eines lateinischen C. krümmen). Altes, früher zumrheinländischen u. auch hessischen Adel zählendes Geschlecht, welchesden Namen von der Stadt und dem Ober-Amte Mosbach in der Unter-Pfalz, vier Meilen von Heidelberg, erhielt, wo dasselbe früher wohnte u.später in der Nähe das Schloss Lindenfels erbaute. Die ordentlicheStammreihe der Familie beginnt Ilumbracht nach Anfange des 15. Jahr-
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