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gelehrtesten Frauen ihrer Zeit. Die Söhne Beider waren: GottfriedWilhelm v. M., k. poln. und kursächs. Kammerherr und Appellations-Bath und Wolf Siegmund v. M., ehemaliger k. poln. u. kursächsischerOberstlieutenant u. Herr auf Goselitz. Letzterer starb 1737 mit Hin-terlassung dreier Töchter und zweier Söhne. Mit letzteren oder baldnachher ist wohl der Stamm ausgegangen. — Was den Besitz der Fa-milie in Schlesien anlangt, so starb 1618 Hans v.M. als Herr aufGross-ßreesen im Trebnitzischen, so wie auf Scheitnau. Dass der Vater des-selben, Eucharius v. M., 1476, wie Sinapius angiebt, aus Sachsen nachSchlesien gekommen sei, ist, von Anderem abgesehen, schon mit denJahrszahlen nicht in Einklang zu bringen. Der Sohn des Hans v. M.,Hans der Jüngere, war nach des Vaters Tode Landhofrichter der freienStandesherrschaft Trachenberg und Herr auf Scheitnau.
Melch. Aclarn, Vitae JCtorum: Ulrie.us M. — Knauth, S. 538 u. 39. - Albinus, meisscn-sche Chronik, S. 369. — M.Wilisch, Freiberg. Kirchen-Historie: im Artikel; Klein-Walters-dortf. — Sinapius, I. S. 649 u. II. S. 815. — Gauho. , I. S. 1410—1414. — N. Pr. A.-L. III.S. 426 u. 27. — Freih. v. Ledebur , II. S. 119. — Siebmacher, I. 160: Die Mordeysen, Meiss-nisch. — v. Meding, II. S. 384 u. 85. — W.-B. d. Stichs. Staat. X. 56.
Morditz. Ein früher zu dem anhaltschen Adel zählendes Ge-schlecht.
Beckmann, VII. S. 812.
Mordtsclilaeger, Edle v. Neutliall. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom vom 29. März 1744 für die Familie Mordtsclilaeger, mit demPrädicate: Edle v. Neutliall. DieFamilie war ein altes österreichischesGeschlecht.
Freih. v. Krohne, II. S. 319.
Moreau, Freiherren. Freiherrnstand des Kgr. Bayern. Diplomvom 31. Juli 1824 für Elisabeth Moreau, geb. Haussmann, Wittwe desk. bayer. Armee-Commissairs Marcus Moreau, u. für die beiden Söhnederselben: Johann und Friedrich Moreau und zwar unter gleichzeitigerVerleihung mit dem Wappen des ausgestorbenen altbayerischen Ritter-geschlechts der Tauffkircher v. Alt-Tauffkirchen: (in Schwarz das Vor-dertheil eines rechtsgekehrten, gekrönten, goldenen Löwen , welchersich mit beiden Vorder-Pranken ein Schwert mit goldenem Griffe schräg-links und aufwärts durch Rachen und Hals stösst). Die Empfängerindes Freiherrndiploms starb 1850 und von den beiden Söhnen derselbenlebt: Friedlich Freih. v. Moreau, geb. 1814, Herr auf Tauffkirchen inOber-Bayern, k. bayer. Kämm., verm. 1841 in erster Ehe mit TheresiaFreiin Mandl v. Deutenhofen, gest. 1848 und in zweiter mit AdelheidFreiin v. Gise, geb. 1831. Aus der ersten Ehe entspross ein Sohn:Freih. Adolph, geb. 1844 und aus der zweiten Ehe stammen, nebeneiner Tochter, Maria Franzisca, geb. 1859, drei Söhne: Ludwig Alex-ander, geb. 1853, Ferdinand Maria, geb. 1854 und Alexander Maximi-lian, geb. 1860.
Geneal. Taschenh. d. freih. Häuser, 1859. S. 525 u. 26 u. 1864. S. 543. — W.-B. des Kgr.Bayern, X. 4. XII. 25 u. XV. 35 ; Freih. v. M. auf .Schwindegg. — v. Hefner, bayer. Adel,Tab. 47 u. S. 47 u. 48. — Kneschke, IV. S. 296.
Morel (Schild mit Schildeshaupte. Im rothen Schildcshaupte zweineben einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne und im silber-nen Schilde ein nach der rechten Seite galoppirendes, schwarzes Ross).
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. VI. 23