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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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auf Münchsdorf etc. Ur-Urenkel des Freih. Johann, Erwerber desFreiherrnstandes, s. oben kurbayer. Kämmerer: Maria JosephaWalburga Freiin v.Pelkhoven; Freiherr Johann Baptist Anton, geb.1760 und gest. 1845, Herr der F. -C.- Herrsch. Tüssling, Münchsdorfetc., k. bayer. Kämm, und Reichsrath der Krone Bayern, letzter Erb-truchsess des Fürstbisthums Passau: Caroline Grf. Arz v. Wasegg, geb.1772, verin. 1788, gest. 1849; Freih.Johann Nepomuk, geb. 1792,Herr der F.-C.-Herrschaft Tüssling etc., k. bayer. Kämm., verm. 1821mit Luise Grf. v. Deroy, gest. 1842, aus welcher Ehe, neben drei Töch-tern: Josephine verm. Freifrau v. Peckenzell, geb. 1827, Christine verm.Freifrau v. Gise u. Freiin Luise,geb. 1840, zwei Sühne stammen: Freih.Ludwig, geb. 1824, k. bayer. Kämm., vermählt 1852 mit Maria Freiinv. Grainger-Tywysog, geb. 1829 und Freiherr Franz, geb. 1830, k.bayer, Oberlieut. ä la suite, verm. 1861 mit Anna Grf. Deym, Freiinv. Stritez. geb. 1841.

tu Lang, S, 183 u. 84. Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1854. S. 334 und 35, 1855.S. 307 und 1864. S. 514. Siebmacher, IV. 10 u. Supplem. zu Demselben, VII. 6. W.-B.des Kgr. Bayern, III. 58 u. v. Wölckern, Abth. 3. S. 160. v. Hefner, bayer. Ariel, Tab. 46und S. 4 7. Kneschke. I. S. 288 und 89.

Mandelli v. Löweneiclien. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1820 für Joseph Mandelli, niederüsterr. Salzverwalter, mit dem Prädi-cate: v. Löweneichen.

Magerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 370.

Mandelsloh, Mandelslolie, auch Grafen. Grafenstand des Kgr.Württemberg und im Kgr. Hannover anerkannt. Grafendiplom vom17. März (8. Juni) 1808 für Ulrich Leberecht v. Mandelsloh, k. würt-temb. Staats- und Finanz-Minister etc.. welches Diplom von der k. han-nov. Regierung, in Folge der Besitzungen der Familie in Hannover an-erkannt und ausgedehnt wurde. Altes, hannoversches Adelsgeschlecht,welches zeitig in das Bremensche, nach Westphalen, Meklenburg unddie Lausitzen, später in das Brandenburgische und Magdeburgische, nachThüringen, Württemberg, Sachsen, Preussen etc. kam. Als Stammhauswird das jetzige Pfarrdorf Mandelsloh an der Wieck im Amte Neustadtam Rübenberge, Kgr. Hannover, genannt, welches schon 1167 vor-kommt und dauernd in der Hand der Familie geblieben ist. Dieselbetritt in Urkunden von 1196, 1238, 1245 etc. auf, sass schon 1270 zuNeuhaus beiLiebenau, 1273 zu Abbenhusen und 1296 zuBünte, brachtespäter mehrere andere Güter an sich und gehört noch jetzt im Kgr.Hannover durch die Güter Ribbesbüttel, Hilperdingen und ein Burglehnzu Gifhorn im Lüneburgischen zu dem ritterschaftlichen Adel der lüne-burgischen Landschaft. Bereits im 12. Jahrh. breitete sich das Ge-schlecht in dem damaligen Erzstifte Bremen aus, ging aber daselbstspäter wieder aus, gehörte in Westphalen von altersher zu den minden-schen Vasallen u. hatte auch im Schaumburgischen Besitz erlangt, sasszu Ende des 16. Jahrh. zu Neuhaus und Gohsden in der Niederlausitz,so wie 1692 in Meklenburg zu Teutenwinkel im wendenschen Kreise u.wurde gegen Ende des 16. u. im 17. Jahrh. im Magdeburgischen zuLiesten, Loburg, Schweinitz etc. und im 17. Jahrh. in Thüringen zuBlankenliayn, Ballstedt, Eckstedt, Mark-Vippach etc. begütert. NachSpangenberg soll Ehrenfried v. Mandelsloh schon 840 als JKriegsheld