— 71 —
dorff u. Lauterbach im Erzgebirge und in grösseren Siegelsammlungenfinden sich Abdrücke von einem Petschafte, welches nach Grösse, Stichund Lack wohl in die Zeit nach Anfange des 18. Jahrh. gehört.
Val. König , III. S. 705 : in Ahnentafeln der Fatnlie v. Heerdegon. — Frei/i. v. Ledebur,II. S. 68. — Siebmauher, I. 158: v. Machwitz, Meissnisch. — v. Meding , I. S. 353: v. Ma-chewitz.
Machfried. Ein im 17. Jahrh. zu dem schlesischen Adel gehören-des Geschlecht. Ehrenfried Ferdinand v. Machfried, kais., königl. Rath,kommt 1653 als Mann-Gerichts-Assessor in den Fürstenthümern Schweid-nitz und Jauer vor und hatte nach Allem den böhmischen Adelsstanderhalten. Gass der Stamm fortgeblüht habe, ist nicht bekannt.
Sinapius, II. S. 797. — v. Hellbach, II. S. 83. — Freih. v. Ledebur , II. S. 68.
Macliui, Machoi, Machuy. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplomund Incolat vom 15. Apr. 1744 für Anton Aloysius Machui, fürst-bischöfl. Rath zu Breslau, Consistorial- u. Ilofrath und Amtskanzler.Derselbe, aus einem angesehenen irländischen Geschlechte stammend,erwarb in Schlesien das Gut Ocklitz im Kr. Neumarkt, welches in derHand der Familie geblieben ist. Ein Enkel des Diploms-Empfängers,der Premieur-Lieutenant v. M., war 1837 Controleur bei dem Train-Bataillon zu Ehrenbreitstein und das Gut Ocklitz stand in neuester Zeitdem k. pr. Rittmeister a. D. Carl v. Machuy zu.
Handschrift!. Notiz. — N. Pr. A.-L. I. S. 41 und III. S. 333. — Freih. v. Ledebur, II.S. 68. und III. S. 303. — W.-B. d. Preuss. Monarch., III. 92. — Schlesisches VV.-B. Nr. 422.— Kneschke, IV. S. 275.
Machwitz, (in Roth drei pfahlweise übereinander stehende, weisseRosen). Ein früher zu dem in Ostpreussen begüterten Adel gehörendesGeschlecht, welches, wie schon das Wappen ergiebt, von der alten Fa-milie v. Machewitz in Meissen ganz verschieden war. Dasselbe sass zuDosmitten, Galinden, Gallwunen, Kirpehnen, Neumark, Reinswein,Thomsdorf, Tippeln etc. und ist schon erloschen.
Freih. v. Ledebur, II. S. 68 und III. S. 3<>6.
Machwitz (in Gold ein grün gekleideter, vorwärts gekehrter Mohr,welcher in der Rechten einen Bogen und in der Linken einen Köchermit drei Pfeilen hält). Altes, in Westpreussen begütert gewesenes Adels-geschlecht, welches von der im vorstehenden Artikel besprochenen Fa-milie dieses Namens in Ostpreussen ganz verschieden ist. — JohannMacliwitz, Ritter, erhielt 1401 von dem Bischöfe Johann v. Pomesaniendas Vorwerk Orkusch unweit Rosenberg verschrieben; Otto v. M. starb1477 als Woiwodo von Pommerellen und Samuel v. M. lebte nochum 1636.
N. Pr. A.-L. V. S. 321. — Freih. v. Ledebur, II. S. 68.
Mach, Ritter und Edle. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von1791 für Franz Mack, k. k. Hof- und Kammer-Juwelier, mit dem Prä-dicate: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, S. 129.
Mack v. Leiberich, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1791 für Carl v. Mack, k. k. Obersten, mit dem Prädicate:v. Leiberich.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 76.