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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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preussischen Handel mehrfache Vortheile und setzte mit grosser Thätig-keit durch, was seine Vorgänger nicht erlangen konnten, rechtfertigteauch ganz auf einer späteren Gesandtschaft an den k. russischen Hofdas von dem Könige Friedrich II. in ihn gesetzte Vertrauen. Im activenMilitairdienste lange verblieben, starb er 1815 als General-Lieutenanta. D. Der Sohn desselben, Graf Friedrich Ludwig August, gest. 1847.k. pr. Major a. D. und von 183437 Minister-Resident am k. griechi-schen Hofe, hatte sich 1818 mit Maria Lady Gifford, geb. 1798, ver-mählt, aus welcher Ehe, neben fünf Töchtern , den Gräfinnen: Marie,Henriette, Julia, Eliza u. Adelaide, ein Sohn entspross: Graf Friedrich,geb. 1820. grossh. sächs. Kammerherr, Major und Flügeladjutant. Der-selbe vermählte sich 1849 mit Bianca Geissler, gest. 1854, aus welcherEhe ein Sohn stammt: Spiridion, geb. 1850.

N. Pr. A.-L. IIT. S. 323. Freih. v. Ledebur, II. 8. (53. Deutsche Grafenh. der Ge-gen w. II. S. 63 und 69. Geneal. Taschenb. der gräfli Häuser. 1864. S. 512 unter Berufungauf 1862. S. 518 und 19 und histor.Handb. zu Demselben, S. 545.

Lusi, Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 29. Nov. 1819für die Geschwister Friedrich Adolph Oarl und Caroline Caecilie Lusi,natürliche Kinder des damaligen k. preuss. Capitäins, aggregirt dem1. Garde-Regim. zu Fuss Friedrich Wilhelm Ludwig August Grafenv. Lusi, mit Ertheilung und Bestätigung des väterlichen Wappens undNamens. Das erwähnte Adelsdiplom war auch auf die Mutter der Ge-nannten, geb. Wachmann, ausgedehnt.

Handschriftl. Notiz. N. Pr. A.-L. V. S. 320. VV.-B. d. Preuss. Monarch., III. 92

Lussy. Altes Adelsgeschlecht der Schweiz, dessen fortlaufendeStammreihe Bucelini mit Johann v. Lussy, welcher um 1315 lebte an-fäugt. Von den Nachkommen waren Mehrere Landammäuner und Haupt-leute im engelberger Thale. Me chior v. Lussy, erster General, Capitainder Unterwaldner, Schultheiss und Commissarius zu Bellenz und Lu-gano, päpstl. und venetian. Oberst, wie auch der catholischenSchweizerGesandter zu Rom, Paris u. Madrid, starb 1606, nachdem er das ersteKloster zu Stanz im Canton Unterwaiden gestiftet und den Capuziner-Orden in die Schweiz gebracht hatte. Seine, so wie seines Bruders, Jo-hann v. Lussy, Landeshauptmanns zu Lugano, Nachkommen standen inder Schweiz noch im 18. Jahrh. in Ansehen.

Gauhe, 1. 8. 1289 u. 90: nach Bucelini P. IV.

Lnth. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von 1765 für CasparLutli, k. k. Oberlieutenant bei dem tiroler Land- u. Feldregimente.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 366.

Lutinbach, genannt Buchen. Altes, hessisches Adclsgesehlecht.aus welchem Balthasar Lutinbach 1473 zu Fulda beliehen wurde.

Schannat, S. 122. v. Meding, III. S. 412.

Lutter, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1749 fürAnton Lutter, mährischen Repräsentations- und Kammerrath.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 173.

Lutterberg, Luterberg, Lauterburg, Grafen. Altes, niedersäch-sisches, schon 1143 mit dem Grafen Carl erloschenes Grafengeschleclit,