und der Letzte des Stammes, Conrad, Hiscliof zu Regensburg, starb1313. nachdem er seinem Stifte Scliloss und Herrschaft Luppurg über-geben hatte. Derselbe, so wie sein Bruder, welcher mit Hedwig. Toch-ter des Landgrafen Friedrich zu Leuchtenberg vermählt war, wurde imDome zu Regensburg begraben.
Wig. Hund , I. S. 266 und 67. — Qauhe , II. S. 666: nach v. Falckenstein. Antiquit.Nordgav.
Luptitz. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welches in der Gegendum Halle 1430 noch im gleichnamigen Stammsitze, 14G2 zu Bischdorf,1500 zu Lochau und Reideburg und 1508 zu Glauchau angesesessenwar. 1555 lebten aus demselben noch begütert Georg und Moritzv. Luptitz und zwar jeder mit einem Sohne. Später ist der Stamm er-loschen.
Freiherr v Ledebur , II. S. 63.
Lurz, Freiherren. Freiherrnstand des Kgr. Bayern. Diplom vom20. Aug. 1808 für Johann Baptist Lurz, grossh. würzburgischen Hof-rath und Director des Universitäts-Receptorats. Derselbe, geb. 1753,wurde später in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern aufgenommen.
v. Lang, S. 182. — W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 55 u. v. Wölckern, Abth. 3.
Kurzer v. Zelienthal. Ein aus Rastatt stammendes Adelsge-schlecht, welches 1506 einen kaiserlichen Wappenbrief erhalten hatteund in welches durch Diplom vom 1. Juli 1671 für Balthasar Lurzer,salzburgischen Pflegsverwalter zu Hüttenstein, welcher bereits im Be-sitze eines Familien-Fidei-Commisses in Steiermark war, der erbländ.-österr. Adelsstand mit dem Prädicate: v. Zelienthal kam. — Der Stammblühte fort und nach Anlegung der Adelsmatrikel des Königr. Bayernwurde in dieselbe eingetragen: CajetanJohann Nepomuck Lutzer v.Ze-lienthal, geb. 1739 — Enkel des Balthasar L. v. Z. — und zwar mitden drei Sühnen seines verstorbenen Bruders, des salzburgischen Berg-lmuptmanns Judas Thaddaeus Anselm L. v. Z.: Felix Anton MatthiasL. v. Z., geb. 1763, k. bayer. provisor. Verweser in Rauris; WenzelLeopold Maria (geb. 1766, k. bayer. provis. Bergschreiber bei derBergwerks-Gefälle und Producten-Verschleiss-Factorie in Salzburg undMichael Johann Baptist Franz L. v. Z., geb. 1768, k. bayer. Salinen-Cassier zu Hallein.
v. Lang, S. 436 und :i7. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 1.
Lusi, Grafen ( Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau einsilberner, seclisstrahliger Stern und links in Silber ein einwärts gekehr-ter, gekrönter, blauer Löwe). Im Kgr. Preussen anerkannter Grafen-stand. Anerkennungsdiplom von 1772 für Spiridion Grafen v. Lusi. —Ein schon im 13. Jahrh. in Griechenland und Albanien vorgekommenesGeschlecht, aus welchem sich später ein Zweig auf Cephalonia, einerder jetzt unter dem Schutze Grossbritauniens stehenden jonischen In-seln, niederliess und daselbst das feste, noch jetzt stehendeSchloss Lusierbaute. Aus diesem cephalonischen Zweige kam 1772 Spiridion Grafv. Lusi nach Preussen und wurde als Offleier in einem Freicorps ange-stellt. Nachdem Letzteres aufgelöst worden war, wurde derselbe a. o.Gesandter am k. grossbritaun. Hofe, verschaffte in dieser Stellung dem