Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
45
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1687 als kurbrandenb. General-Wachtmeister und von seinen Nach-kommen starb Louis Gustav Adolph v. d. L. als k. preuss. Premierlieu-ten. 3. Dec. 1742. Die Familie war im Brandenburgischen schon inden letzten Jahrzehnten des 17. Jahrb. zu Creramen, Gr. u. Kl. Zietenetc. so wie in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. zu Grünefeld, Schlaben-dorf, Tornow und Tietzow und noch 1752 zu Flatow. Grünefeld. Vel-ten, 1754 zu Schiabendorf, 1767 zu Sotzker und 1768 zu Tielzow undZieten gesessen.

Freilt. v. Ledebur. If. S. 63 und 64. Siehmacher, V. 29.'}: Die Lutkeu, Liitkeu, Ham-burg. adel. Geschlecht.

Liitcken, Liitken (Schild der Länge nach von Silber u. Blau ge-theilt, mit. zwei einwärtsgekehrten Hähnen von gewechselten Farben).Altes, bremensches Adelsgeschlecht, als dessen Stammvater HermannLütken, welcher um die Mitte des 15. Jahrb. vorkommt, genannt wird.Christoph Gttrge Lüttken war 1716 k. schwed. Landrath und Detlevv. L. k. dän. Oberst und Cominandant zu Oldenburg und Delmenhorst.Die Familie hat fortgeblüht und gehört durch Besitz der Güter Holle-wisch und Stellenfleth im Bremischen zu dem ritterschaftlichen Adel derbremensclien Landschaft.

Mushard, S. 380. Gauhe , I. S. 1*282. Zedier, XVIII. S. 1113 18. Freih. v. demKnesebeck, S. 198. Freiherr v. Ledebur, II. S. 64. Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 18.W.-B. d. Kgr. Hannov. C. 34,und S. 10. Kneschke , I. S. 283 und 84. v. Hefner, han-nov. Adel, Tab. 21.

Lütter, v. u. zu Lütter und Losshausen (in Roth ein rechtsge-kehrtes, aufrecht gestelltes, silbernes Rebenmesser, Hoppe oder Kneip,mit goldenem Stiele). Altes, hessisches Adelsgeschlecht, welches amSchwalniflusse und im Hochstifte Fulda begütert war. Heintze v. L.war unter dem Landgrafen von Hessen Philipp dem Grossmüthigen um1533 Verweser des adeligen Klosters zu Peine; Hans Reinhard (HannssReynnhardt) v. L. wurde zu Ende des 16. Jahrhunderts genannt u. einv. L. war 1647 Cominandant der Festung Peine und gegen die Mittedss 18. Jahrh. lebte noch als Letzter des Stammes Erhard Georg v. u.zu Lütter und Losshausen. Derselbe war bereits 16. Juni 1716 alsBurgmann zu Friedberg aufgenommen worden.

Schannat, S. 122. Gauhe , I. S. 112: mit dem unrichtigen Namen Lanier v. L.v. Hattstein, III. S. 3*2729. Estor, Ahrienprobe, S. 112 und ff. u. Tab. 2. Siebmacher.I. 139: v. Liider , Hessisch. v. Meding, I. S. 350 und 51. Supplein. zu Siebm. W.-B.VII. 27.

Lüttich. Ein in Pommern begütert gewesenes Adelsgcschlecht,welches 1734 und noch 1746 zu Gross-Nossin im Kr. Stolp ansässigwar.

Freih. v. Ledebur, II. S. 64.

Lüttichau, auch Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom 5. Aug.1769 für Ludwig Gottloh V.Lüttichau a. d. H. Kmehlen, Herrn aufWeissig, Löberschütz und Brinsing, kursächs. Kammerherrn u. Landes-hauptmann des Markgrafenthums Ober-Lausitz und vom 23. Nov. 1791für Christian Friedrich Tonne v. Lüttichau, ebenfalls a. d. II. Kmehlen,k. preuss. bevollmächtigten Gesandten im niedersächs. Kreise etc.Altes, sächsisches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammsitzebei Königsbrück, welches im Meissenschen nach Knauth die Güter Gr.