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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
44
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geb. 1818 und Gottfried Maximilian, geb. 1820, vermählte sich Elfte-rer 1853 mit Maria Grf. v. Wiser-Siegelsbaeh, geb. 1836, aus welcherEhe ein Solin stammt: Franz Carl Joseph, geb. 1856. Von denBrüdern des Freih. Carl Theodor wurde Freih.Joseph Constantin 1801geboren und Freih. Engelbert, geb. 1803, k. pr. Major a. D., ver-mählte sich 1847 mit Clara Eugenie v. Heinsberg, geb. 1824.

Vetter, bergische Ritterschafl, S. 47. N. Prelis. A.-L. V. S. 319. Fahne, I. S. 263. Freiherr v. Ledebur, II. S. 63 und III. S. 305. Siehmacher, I. 189: Die Lenick, West-phiilis« h Rohens , Elem. Werk. II. 63. W.-B. d. Preuss. Rheinprov. II. Tab. 32, Nr. 64u. iS. 141. Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1858. S. 4057 u. 1863. S. 579.

Lürwald. Altes, westphälisches Adelsgesclilecht, welches schon1366 und noch 1681 zu Süttorp unweit Lippstadt begütert war, dannaber ausgegangen ist.

Freiherr v. Ledebur, II. S. 63. v. Steinen, westph. Gesch., Tab. 46.

Lüschwitz, Liibscliwitz (in Roth ein auf den Hinterläuften ste-hender, mit erhobenem Schweife zum Angriff sich fertig gemachterWolf). Altes sächsisches, zum Adel im Altenhurgischen gehörendesGeschlecht aus dem unweit Ronneburg gelegenen Stammhause Lüsch-witz, welches bereits 1237 Gerhard v. Lühischwitz in Besitz hatte. Das-selbe wurde früher auch Lusswitz, Lobschytz, Lucewitz etc. geschriebenund hatte auch zu Ronneburg im vorderen Schlosse den s. g. Burgsitzmit Zubehör einige Jahrhunderte inne. Yalent. König fängt dieStammreihe der Familie mit Ecliard v. Lusewitz um 1541 an, von des-sen Söhnen Wolff Gerhard v. I.., kursächs. Rath, noch 1573 den ge-nannten Burgsitz bewohnte. Von demselben entspross Gerhard v. L.auf Glashütte, fürstl. bamberg. Rath, Amtmann zu Kupferberg u. Hof-marschall zu Würzburg, von dessen Söhnen Gerhard Siegmund, Herrauf Glashütte, 1620 fürstl. ansbach. Geh.-Rath und IIofraths-Directorwar. Von Letzterem stammte Hans Reinhard, welcher 1648 als Oberst-lieutenant starb. Später, zu Gauhe's Zeit, kam Christian Adam v. Lüsch-witz als fürstl. bayreuth. Kammerjunker vor. Derselbe hatte den Stammdurch einen Sohn. Georg Adam, fortgesetzt. So viel bekannt ist, gingum die Mitte des 18. Jahrb. das Geschlecht aus.

Dr. Lober , Historie von Ronneburg, S. 59. Seifert, Geneal. artel. Elt. u. K. 8. 346.». Gleichenstein, Nr 53. Val. Konig , III. S. 74047. Gauhc, I. S. 1279 u. 80. Zed-ier, XVIII. 8. 11036. Snppl. zu Siebm. W.-B. V. 23: v. Liichwitz.

Liiskow, früher Lüssow, Lüschow, Altes, pommernsches Adels-geschlecht, dessen Namen ein bereits 1344 vorkommender Sitz unweitAnclam führt. Dasselbe wurde zu Btilow, Butzow, Blesowitz, Bolode-kow etc. gesessen und erwarb auch im Laufe der Zeit andere Güter inPommern, war auch schon 1375 in der Uckermark zu Blankensee undPotzlow ansässig. Der Stamm blühte noch in die zweite Hälfte des18. Jahrb. hinein, in welcher derselbe 1770 im Mannsstamme mitJacobAlbrecht v. Lüslcow, Herrn auf Blesswitz bei Anclam etc. und k. preuss.Hauptmann, erlosch. Derselbe hinterliess vier Töchter. Die Güter ka-men 1773 durch Kauf an die v. Schwerin.

N. Pr. A.-L. III. S. 317. Freiherr v. Ledebur, II. S. 63 u. III. S. 305. Siehmacher fV. 170. Pommernsch. W.-B. II. Tab. 14 und 17.

Lütke, v. d. Lütke (im Schilde ein Kranich). Reichsadelsstand.Diplom vom K. Ferdinand III. für Marcus v. d. Lütke. Derselbe starb