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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
31
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Ludewig, Ludwig, Romanus v. Ludewig. Schlesisclies, in derzweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Glogauischen begütertes Adels-geschleclit, zu welchem Romanus v. Ludewig gehörte. Derselbe, zuseiner Zeit als Dichter bekannt u. kaiserl. gekrönter Poet, lebte noch1696.

Sinapius, II. S. 795. N. Pr. A.-L. III. S. 314. - Freiherr v. Ledebur, II. S. 60.

Lüdinghausen, Freiherren, s. Wolff, Lüdinghausen, ge-nannt W olff, Freiherren.

Ludolf, Ludolph, Ludolph, genannt Lentholt, auch Grafen (in

Roth ein schrägrechter, goldener Balken, unten und oben begleitet jevon einem Kleeblatte an langem Stiele, welches bald schrägrechts ge-legt, bald aufrecht gestellt, ist). Ein in der zweiten Hälfte des 18. Jahr-hunderts nach den Supplementen zu Siebmachers Wappenbuche mitdem Namen: v. Ludolph, genannt Leutholf vorgekommenes, der Re-daction aber näher nicht bekanntes Adelsgeschlecht. Dasselbe hat denGrafenstand erhalten und Sprossen der gräflichen Familie standen undstehen in der k. k. Armee. Carl Graf Ludolf war 1857 Hauptmann1. Cl. im 8. Infant.-Regim. und Heinrich Graf Ludolf Hauptmann im15. Inf.-Regimente. In grösseren Wappensammlungen kommt, demStiche nach aus neuer Zeit, ein Allianzwappen, links mit dem Wappender freiherrl. Familie v. Closen, u. mit der Angabe vor, dass die Grafenv. Ludolf dem Rheinlande angehörten. Das geneal. Taschenb. d.gräfl. Häuser bat das Geschlecht noch nicht erwähnt.

Handschriftl. Notiz. Milit.-Schematism. d. österr. Kaiserth. Sappl, zu Sieinn. YV.-B.I. 28: Ludolph, genannt Leutholf.

Ludolphshausen. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlecht, auswelchem schon 1009 Rudolph v. Ludolphshausen in GrubenhagenschenUrkunden vorkommt. Das Geschlecht, welches in der Nähe von Göt-tingen lebte, trug von den edlen Herren von Plesse Ludolphshausenzum Afterlehn und blühte noch in die zweite Hälfte des 15. Jahrb.hinein, in welcher es 1459 mit Dieterich v. Ludolphshausen erlosch.

Meier , Origin. et Antiquit. Plessense9, S. 337. v. Meding, III. S. 412 u. 13 u. S. 816.

Ludowig (in Silber drei, 2 u. 1, rothe Rosen). Reichsadelsstand.Diplom vom 27. März 1786 für Friedrich Lorenz Ludowig, k. gross-brit. und kur-braunschw.-lüneburg. zum Herzogthume Bremen verord-neten Landrath und Bürgermeister der Stadt Buxtehude, mit Bestä-tigung des bisher geführten Wappens als adeliges Wappen. Die Er-hebung der Familie in den Adelsstand wurde in Hannover 25. Nov.1786 amtlich bekannt gemacht. Von den Nachkommen stieg Wil-helm v. Ludowig in der k. hannov. Armee zum Generalmajor und Bri-gadier der 2. Infant.-Brigade. Weitere Nachkommen leben im Hanno-ver sehen.

Freih. v. d. Knesebeck, S. 196. v. Meding, IT. S. 356 und 57 : nach einer Abschriftdes Adelsbriefes. Txjroff, II. S. 197. Suppl. zu Siebm. VV.-B. XI. 25: v. Ludwig.W.-B. d. Kgr. Hannov. F. 4. u. S. 10: v. Ludowieg. Kneschke. II. S. 283. v. Hefner,hannov. Adel, Tab. 21.

Ludwig, Freiherren (Schild geviert: 1 u. 4 in Blau eine goldeneKorngarbe und 2 u. 3 in Roth eine silberne Lilie). Freiherrnstand desKgr. Württemberg. Diplom vom 18. (28.) Mai 1837 für Carl Ferdi-