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S. 0 und 10. — Goth. gcneal. Hofcal. 1848. S. 182 und 1862. S. 164 u. 65. — Tyroff, 11. 101.— VV.-B. d. l'reuss. Monarch. I. — W.-B. des Kgr. Hannover, Tab. VII. und S. 3. —v. Hefner, hantiov, Adel, Tab. 21.
Loppenow. Altes, in Pommern und in der Uckermark begütertgewesenes Adelsgesclileclit, welches schon im 15. Jahrh. in Pommerndas Rittergut Loppenow bei Greiffenberg als Afterlehn der v.M. Ostenund v. Blücher besass. Joachim v. L. hatte bereits 1463 Loppenowinne. Ein Nachkomme desselben, Jacob v. L., errichtete 1665 einenVergleich mit den v. d. Osten und v. Blücher, worauf, laut eines Briefesvom Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu Brandenburg vom 21. Novemb.1666 die v. Loppenow das gleichnamige Stammgut als ein Immediat-lelin erhielten, doch mit der Bedingung, dass, nach Erlöschen des Stam-mes, das Anwartsschafts - u. Lehnseröffnungsrecht, nach wie vor, denv. d. Osten verbleibe. Der Stamm blühte noch in die ersten Jahrzehntedes 19. Jahrh. hinein und die Letzten des Geschlechts waren AdamBernhard v. Loppenow, gest. 1726 ohne Söhne, Herr auf Loppenow,so wie auf Baumgarten und Schenckenberg unweit Prenzlow in derUckermark, k. pr. Regier.-Rath zu Stettin und Johann Carl v. Lop-penow, k. preuss. Oberstlieutenant a. D. u. Landrath des randowschenKreises, welcher 5. März 1729 den Mannsstamm schloss. — Das GutLoppenow erhielt vom K. Friedrich Wilhelm I. von Preussen 1729 derdamalige Major im Reg. v. Grumbckow u. nachmalige Oberstlieutenantund Commandant von Friedrichstadt Hans Gebhard Edler v. Plotlio.
Brüggemann, II. 1. S. 433. — N. Pr. A.-L. III. S. 301. — Freih. v. Ledebur, II. S. 51.
Locher. Kurbayerischer Adelsstand. Diplom vom 1. Sept. 1571für Erasmus Lorber. Derselbe war ein Nachkomme des 1394 alsKüchenmeister des Fürstbischofs Lambrecht nach Bamberg gekomme-nen Nicolaus Lorber, dessen Geschlecht seit dieser Zeit in bambergi-schen Diensten verblieb. — Nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern wurde in dieselbe eingetragen: Ignaz Nepomuck v. Lorber(geb. 1788), k. bayer. Lieutenant. — Nach allem gehörte zu diesemStamme der bekannte Publicist und Feudalist und Rechtslehrer IgnazChristoph Lorber v. Störchen, welcher als w. Geh. Rath etc. 1797 zuBamberg starb und sich, wie angegeben, nach einer ihm zustehendenBesitzung schrieb.
v. Lang, S. 435. — v. Hellbach. II. S. 70* — W.-B. des Kgr. Bayern, VI. §9.
Lorber v. Lorberau. Erbländ. -österr. Adelsstand. Diplom von1741 für Johann Niclas Lorber, mit dem Prädicate: v. Lorberau. —Der Stamm ist dauernd fortgesetzt worden. Noch in neuester Zeit standCarl Lorber v. Lorberau als Lieutenant im k. k. 26. Infanterie-Reg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 364. — Milit.-Sohemat. des Oesterr. Kaiserthuros.
Lorch. Ein aus Galizien stammendes, nach Preussen gekommenesAdelsgeschlecht, aus welchem mehrere Sprossen in die k. preuss. Ar-mee traten. — Johann Philipp v. Lorch, Ingenieur der Veste Peitz,hatte einen gleichnamigen Sohn und später, 1788, war Carl Wilhelmv. Lorch Lieutenant im Regimente v. Schölten. 1806 standen zwei Ge-brüder v. Lorch in der Armee, der ältere als Major im Regim. v. Rüts,der jüngere als Hauptmann im Reg. Kurfürst von Hessen. Erstererstarb 1827 als pens. Oberst und Letzterer 1822 als pens. Major. —