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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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nitz, über, welcher 28. Oct. 1780 die königliche Erlaubniss erhielt, mitseinem angestammten Namen und Wappen den Namen und das Wap-pen der erloschenen Familie v. Loos zu verbinden, s. Bd. II. S. 211 :Canitz u. Loos, Freiherren, doch 10. Aug. 1823 ohne männliche Nach-kommen starb.

Sinapius, I. S. 61118 und IT. S. 78991. - Gaulis, I. S. 126668. N. Pr. A.-L. I.S. 41 und III. S. 302. Freih. v. Ledebur, II. S. 52 und 53. Siebmacher , I. 69. DieLosen, 8chlesisch. W.-B. d. Preuss. Monarch.. II. 47: Freih. v. Loos.

Loos (Schild silbern und durch eine aufsteigende Spitze in dreiFelder getheilt: 1 u. 2, oben rechts und links, ein goldener Halbmondund 3, unten, ein aufspringender, in den Pranken ein Schwert halten-der, goldener Löwe). Ein aus Schweden stammendes, in der erstenHälfte des 18. Jahrh. aus Schwedisch-Pommern nach Preussen gekom-menes Adelsgeschlecht, nicht zu verwechseln mit den schlesischen undsächsischen Familien v. Loss, Loos oder Los, s. die betreffenden Arti-kel. Mehrere Sprossen des Stammes traten in die k. preuss. Armee.Ein v. Loos, k. preuss. Hauptmann im Reg. v. Möllendorf, starb 1774und zwei Söhne desselben dienten in der Armee. Der ältere, war zu-letzt zweiter Director der Artillerie- und Ingenieurschule zu Berlin,starb 1836 als pens. Oberstlieutenant und hinterliess aus der Ehe miteiner v. Liebermann aus d. H. Wettschütz in Schlesien mehrere Töch-ter und Söhne, von welchen einer Lieutenant im 2. Garde -Regimentewurde. Der jüngere Sohn des Hauptmanns u. Bruder des Oberstlieut.v. L. lebte später als pensionirter Major in Berlin und die Schwesterdieser beiden Brüder war die Wittwe des Letzten v. Ahlimb, Majorats-herrn auf Ringenwalde. Früher, 1818, war ein Major a. D. v. L.,welcher die Invaliden-Compagnie des Regiments v.Arnim commandirte,gestorben. Die Familie war 1812 in Pommern zu Mittelfelde im Kr.Dramburg angesessen und Louis Feodor v. Loos wurde in neuester Zeitin Schlesien als Herr auf Mittel - Stradam im Kr. Wartenberg aufge-führt.

N. Pr. A.-L. III. S. 298. Freih. v. Ledebur, II. S. 50 und 51.

Looz - Corswaarem, Herzoge, früher Grafen. Das Haus Loozführt seinen Stammbaum bis auf die alten Grafen v. Ilennegau u. Ilas-baye zurück. Gilbert Graf v. Looz tritt urkundlich bereits 1016 und1034 auf und besass schon die Herrschaft Corswaarem. Arnold I. Grafv. Looz, ein Sohn des Grafen Rudolph, wird in Urkunden von 1092 u.1107 genannt. Der älteste Sohn desselben, Arnold IL, stiftete die äl-tere Linie der Grafen v. Looz, welche aber mit dem Grafen Dietrich II.von Looz 1367 wieder erlosch, worauf das Hochstift Lüttich die Graf-schaft als eröffnetes Lehn einzog. Johann, der zweite Sohn des GrafenArnolds des Aelteren v. Looz, erhielt von den väterlichen Besitzungendie Herrschaft Corswaarem, war Herr von Glioer, Nandrin, Fresin u.Corswaarem und hatte dauernde Nachkommenschaft. Um die Mittedes 13. Jahrh. war auch in Folge der Vermählung der Erbtochter desletzten Herzogs v. Nyel die Grafschaft Nyel unweit Mastriclit an dieFamilie gekommen. Durch Diplom vom 24. Dec. 1734 wurden dieGebrüder Ludwig und Joseph Grafen v. Looz vom K. Carl VI. in seinerniederländisch-erbländischeu Eigenschaft in den Herzogsstand, mitVer-