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berg etc. Der Stamm sass auf clen drei Stammschlössern Ober-, Mittel-und Nieder-Lobdeburg mit der zu denselben gehörenden Herrschaft ander Saale unweit Jena, wurde urkundlich bald Lobde-, bald Lobda-,bald Lodenburg etc. geschrieben und die Sprossen desselben heissen inalten Briefen: Oheime der Landgrafen in Thüringen und Markgrafen inMeissen. — Hermann Graf v. Lobdeburg, welcher um 1172 lebte, warmit Christina, Tochter des Markgrafen Albrecht zu Meissen, vermählt;Otto I. war von 1207 his 1223 und Hermann IL von 1225 bis 1253Bischof zu Würzburg; Albrecht kommt 1267 als Domherr zu Würzburgvor und Albrecht II. und Johann Gebrüder v. Burgau, Herren zu Lobde-burg, lebten 1374. — Gegen die Mitte des 15. Jahrb. ging das Ge-schlecht mit Hans Herrn v. Lobdeburg zu Burgau aus und Schlösser undHerrschaft Lobdeburg kamen 1447 an die Landesherren, den Kur-fürsten Friedrich den Sanftmüthigen und den Herzog Wilhelm Gebrüderzu Sachsen.
Albinus, Historie der Gr. und Herren v. Werthern, S. 66. — v. Falckenstein, thüringischeChronik, II. Bd. IV. Classe XV. Cap. 374 — 81. — Hübner , Histor. Polit. VII. S. 165 u. 66.— Gaulie , II. S. 641—43. — Zedier, XVIII. S. 10. — Salver , S. 218. — v. Meding , II.S. 345.
Lobeck (Schild geviert, mit goldenem, einen Hirsch zeigendenMittelschilde. 1 u. 4 in Blau ein Kranich und 2 u. 3 in Roth ein Eichen-zweig mit drei Eicheln). Ein, zu dem in Neu-Vorpommern begütertenAdel zählendes Geschlecht, welches 1836 zu Klein-Kedingshagen imKreise Franzburg sass. — Ein Lieutenant v. Lobeck stand 1855 imk. pr. 11. Infanterie-Regimente.
Freih. v. Ledebur, II. S. 44 u. III. S. 303.
Lobecke (im Schilde ein den rechten Yorderlauf zum Fortschreitenaulhebender, sonst stehender Hirsch ohne Decke). Altes, lünebufgisches,aus der Familie v. Meding hervorgegangenes Adelsgeschlecht. Johannv. Meding, welcher urkundlich 1294 vorkommt und dessen Nachkom-menschaft bis in das 15. Jalirh. blühte, nannte sich zuerst v. Lobeck,vielleicht nach dem Orte seines Aufenthalts, wie diess in damaliger Zeitnicht ungewöhnlich war. — Johann und Wipert v. Lobecke lebtennoch 1417.
v. Meding , I. S. 341 und 42.
Lobecke (im Schilde drei vorwärts gekehrte Widderköpfe). Bre-misches, im 14. Jalirh. vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches vondem adeligen Geschlechte der v. Düring hergestammt haben soll. Mus-hard erwähnt dasselbe nicht.
v. Meding , I. S. 342,
Lobenliausen, Gräfin. Grafenstand des Kgr. Württemberg. Diplomvom 10. Jun. 1856 für Anna Therese, Tochter des k. russ. Oberst-Lieute-nants v. Landzert (geb. 1823), in morganatischer Ehe 1856 vermähltmit Heinrich Prinzen von Hohenlohe-Kirchberg, mit dem Namen: Grf.v. Lobenhausen, Wittwe seit 1859.
Geneal. Taschenb. der grafl. Häuser, 1858. S. 453 und 1862. S. 508.
Lobentlial. Reichsadelsstand. Diplom gegen die Mitte des 18. Jahr-hunderts für Stephan Schumann, gräfl. stolberg'schen Kanzler zu Wer-