Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
346
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Kylmann, Kylman, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplomvom 25. Sept. 1790. Eine in die Adelsmatrikel der preuss. Rhein-provinz in der Person des Johann Jacob Freih. v. Kylman, laut Ein-gabe d. d. Düsseldorf, 4. Juli 1829, in die Classe der Freiherren unterNr. 83 eingetragene Familie. In neuester Zeit ist Therese geb. Freiinv. Kylmann. Wittwe des 1859 verstorbenen Franz Freih. v. Eynatten,Herrn auf Derendorf bei Düsseldorf u. k.pr. Rittm. a.D., Mitbesitzerinvon Haus Anger u. Hausmannshausen im Kr. Düsseldorf.

Freih. v. Ledebur , I. S. 494. Supplem. zu Siebm. W -B. IX. 20: v. K. W. B. derl'reuss. Itheinprov. I Tab. 08. Nr. 136 u. S. 66.

Kytl. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1756 für FranzAnton Kytl, Primator zu Deutsebbrod in Böhmen.

Megerle v. Mühlfeld , S. 215.

L.

Laaba v. Rosenfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom für AntonLaaba, später k. k. Oberst und Festungscommandant zu Palmanuova,mit dem Prädicate: v. Rosenfeld. Zwei Söhne desselben, AntonEmil und Menrad Laaba v. Rosenfeld, standen in neuester Zeit in derk. k. Armee als Hauptleute.

Handschriftl. Notiz.

Labbun, Labulm, Lebbin, Lebune. Altes, pommernsches Adels-geschlecht, welches von dem Dorfe Labbun, oder Labuhn im Lauen-burgisclien den Namen annahm und auch nach Meklenburg kam, wosich dasselbe Lebbin schrieb und dem alten Sitze dieses Namens imAmte Bredenhagen den Namen gab. Conrad L. war Rath des Her-zogs Bogislaus XIII. und der Bruder desselben, Matthias L., zeichnetesich in den moscowitischen und polnischen Kriegen aus. Die Fami-lie besass ausser Lebuhn auch Klenzin unweit Stolp und war im Bii-towschen, nachdem es schon lange in Meklenburg ausgegangen war,noch 1671 angesessen, um diese Zeit aber erlosch der Stamm.

Micrael, S. 499. Gauhe, I. S. 1135. v. Behr , R.-M.. S. 1576. N. Pr. A.-L. III.S. 103. Freiherr v. Ledebur , II. S. 1 u. III. S. 298. Siebmacher , III. 163: v. Labune,Pommerisch. v. Meding, I. S. 310 u. 11.

Labebacli, Labes v. Labebacli. Schwedischer Adelsstand. Di-plom vom 27. Nov. 1652 für Christian Lahes, mit dem Namen: v. La-bebacli. Derselbe, gest. 1656 als Assessor des stettinschen Consisto-riums u. Domherr zu Camin ein Sohn des Christian Lahes, Senatorszu Stettin hinterliess aus der Ehe mit Anna Sophia Schwalch, nebeneiner Tochter, einen Sohn, Christian (II), Secretair der FürstenthümerBremen und Verden, welcher mehreren Reichstagen und dem Friedens-