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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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L. als kurhannov. Regierungs-Canzlei-Consistorial- und Hof-Gerichts-Ratli zu Stade. —- Die bremische Linie, welche noch 1777 zu Alfstedt,Eickhoff, Elmlohe, Fickemühlen, Freudenthal, Lessen und Stemmer-mühle sass, ging um diese Zeit aus und man hielt das ganze Geschlechtfür erloschen, doch meldete sich zu den-Lehen des Letzten der bremen-schen Linie einAgnate aus einem entfernten Lande und es entstand einRechtsstreit, der 1791 noch fortdauerte, dessen Ausgang aber nicht be-kannt ist. Aus einer ins Ansbach'sche gekommenen Linie stammte der1752 in Ansbach geborene k. preuss.Major u Commandern' des Garde-Grenadierbataillons v. d. Litli, welcher 1819 im Pensionsstande starb.

Musharri, S. 851. — Garthe, I. S. 1228—30. - Zedier, XVII. S. 1057—61. — N. Pr. A .-L. III. S. 277 und 78. — Freiherr v. Ledebur. II. S. 44. — v. Meding , II. S, 345 und III.S. 840 und 41. — Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 17. — W.-B. d. Preuss. Monarch. III. 87.

Litscliko v. Nitscliko. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1760 für Wenzel Litscliko, Hauptmann im k. k. Infant. -Regim. Fürstv. Waldeck, mit dem Prädicate: v. Nitschko.

Megerle v. Mühlfeld , 8..221.

Littigliof, Lietiglioff, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1702 für Wenzel Ignaz Plunder, fürstl. liechtensteinschen Amts-Secretair zu Troppau, mit dem Namen v. Lietiglioff.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 190.

Littrow. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom für Joseph JohannLittrow, Professor der Astronomie an der Universität Wien. Derselbe,geb. 1781 zu Bischofteinitz in Böhmen, einer der ersten und thätigstenAstronomen Deutschlands, bei den Fachgenossen durch seine wissen-schaftlichen Werke und in weiten Kreisen durch ausgezeichnete popu-laire Schriften sehr bekannt und berühmt, hat den Stamm durch meh-rere Söhne fortgesetzt. Zu diesen gehören: Carl Ludwig v. L., Di-rector der Sternwarte zu Wien, als gründlicher und fleissiger Astronomin hohem Ansehen stehend; Franz v. L., Hauptmann 1. Cl. im k. k.General-Quartiermeister-Stabe und Heinrich v. L., bekannt durch seinWerk: Handbuch der Seemannschaft, Wien, 1859, k. k. Fregatten-Capitain.

Handschriftl. Notiz.

Littwag. Altes, erloschenes, fränkisches Adelsgeschlecht, welchesdem Reichsritter-Canton Altmühl einverleibt war.

Biedermann, Cauton Altmühl, Tab. 225.

Liubibraticli v. Trebinya, Freiherren. Reiclisfreiherrnstand. Di-plom vom 26. Jan. 1760 für Hieronymus v.Liubibraticli, k. k. Oberstenund Commandern' des slavonisch-gradiscaner Gränz-Infant.-Regiments,wegen seiner ausgezeichneten Verdienste in den früheren Feldzügen inItalien, Frankreich und namentlich wegen des damaligen (siebenjäh-rigen) Krieges, mit dem Prädicate: v. Trebinya. Derselbe, aus einemalten Geschlechte Dalmatiens, wo die Vorfahren schon 1010 als Contide Liubibraticli berühmt gewesen sein sollen, in der 16. Generationnach einem in den Händen der Familie befindlichen Stammbaume stam-mend, starb 1785 als k. k. Feldmarsch.-Lieutenant und Militair - Gou-verneur zu Cremona mit Hinterlassung eines einzigen Sohnes, welcher