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haben mehrere in der k. preuss. Armee gedient und noch in neuer Zeitstanden drei Brüder v. L., der eine als Major, der andere als Capitainund der dritte als Premierlieutenant in der k. pr. Artillerie.
v. Hellbach , II. S. 55. — N. Pr. A.-L. III. S. 3 und S. 268 und 69. — Freih. v- Lede-bur, II. S. 41. — W.-B. d. Pr. Monarch. III. 86 und S7. — Kneschke , I. S. 275.
Linglien, Edle v. Ehrenstreit. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1763 für Franz Joseph Linghen, Fähnrich im k. k. Infant.-Regim.Graf y. Harrach, mit dem Prädicate: Edler v. Ehrenstreit.
Megerle v. Mühlfeld , S. 221.
Lingk (in Blau ein geharnischter Arm, in der Faust ein Schwerthaltend). Ein zu dem Adel in Ostpreussen zählendes Geschlecht, welchesim Ermelande zu Bögen unweit Pr. Eylau, zu Miggenwalde bei Meh-rungen und 1765 und noch 1820 zu Dietrichsdorf und Elditten beiHeilsberg gesessen war. — Die Gebrüder Melchior, Balthasar und Leon-hard Lingk hatten 23. März 1573 einen Wappenbrief erhalten. —Sprossen des Stammes haben noch in neuer Zeit in der k. preuss. Armeegestanden. Ein v. L. war 1828 Major, der Solin desselben lebte alsOberstlieutenant a. D. in Breslau und der Sohn des Letzteren, Mor-timer v. L., war Premierlieutenant im 11. Inf.-Kegimentc.
N. Pr. A.-L. V. S. 312. — Freih. v. Ledebur, II. S. 41.
Linhart, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1811für Franz Anton Linhart, ersten Kreis-Commissar zu Teschen und Herrnauf Wazan in Mähren.
Megerle v. Mühlfeld, S. 128.
Linken. Ein früher zu dem im Anhaltschen begüterten Adel ge-hörendes Geschlecht, Georg v. Linken, Herr auf Klein-Wülcknitz, geb.1616, starb 21. Aug. 1656 als Letzter des Mannsstammes und mit derTochter desselben, Anna v. L., verm. mit Christoph Albrecht v. Zan-thier, ging später auch der Name der Familie aus.
Freiherr v. Ledebur, II. S. 41.
Linker, Linker-Liitzenwiek, Freiherren und Grafen, Lynckerund Wegner, genannt v. Lincker und Liitzenwick, Freiherren (Stamm-wappen der katholischen Linie: Schild durch einen abgekürzten, rothenSparren quer gethcilt: oben in Blau ein rechtssehendes, auf dem Sparrenstehendes Lamm und unten in Silber ein schwebender, offener, goldenerGranatapfel mit zwei grünen Blättern. Stammwappen der protestanti-schen Linie: Schild durch einen schrägrechten, schwarzen Balken ge-theilt: oben, links, schreitet in Blau auf dem Balken ein silbernes Lammnach rechts und unten, rechts, schwebt in Gold eine gestürzte, schwarzeMuschel). Reichs-, Ritter- und Freiherrnstand und erbländ.-österr.Grafenstand. Adels - Erneuerungs - und R.-Freiherrndiplom von 1658für Conrad Linker, katholischer Linie, Herrn auf Däberthausen u. hes-sen-darmstädt. Kammerrath, mit dem Zunamen: Lützenwiek; Reichs-ritterdiplom vom 7. Oct, 1688 für Nicolaus Christoph Lyncker, prote-stantischer Linie, h. sachs.-weim. Geh.-Rath, mit dem Prädicate: Edler v.;R.-Freiherrndiplom vom 7. Aug. 1700 für denselben als h. sachs.-weim.Consistorial-Präsident und Grafendiplom von 1816 für Clemens Wenzel