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Lindl, Edle n. Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1720für Johann Joseph Lindl, mit dem Prädicate : Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 171.
Lindner (Schild geviert,: 1 u. 4 in Schwarz ein bekränzter, wilderMann, in der Rechten einen entwurzelten Lindenbaum haltend und2 u. 3 in Roth ein auf einen Felsen springendes Einhorn). Ein, früherzu dem schlesischen Adel zählendes Geschlecht, welches 1611 zu Grün-eiclie und Romberg im Breslauischen und noch 1720 zu Kachel im Treb-nitzischen, zu Scharfenort im Goldbergsclien und zu Strachwitz im Lieg-nitzischen sass. Tobias v. Lindner und Grüneiche, Herr auf Romberg,war 1587 Rathsherr zu Breslau und starb 14. Mai 1611. — Freili.v. Ledebur vermuthet, dass diese Familie das auch in der Oberlausitzvorgekommene Geschlecht dieses Namens gewesen sei, aus welchemFranz Lindner 29. Mai 1546 einen kaiserlichen "Wappenbrief er-halten hatte.
Henel, Silesiogr. renovata, S. 767. — Sinapius, IT. S. 7S3. — Zedier , XVII. .S. 1402. —N. Pr. A.-L. III S. 266. — Freiherr o. Ledebur, II. S. 40. — 1 Siebmacher, IV. 117.
Lindner, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 3. Aug.1715 für Hermann Lindner, Capitain-Lieutenant. der breslauer Stadt-garnison. — Der Solm desselben, Christian Friedrich v. Lindner, starb1744 als Oberstlieutenant im k. preuss. Infanter.-Regim. v. Bardelebenund hinterliess einige Söhne, welche Officiere in der k. preuss. Armeewaren.
Megerle o. Mühlfeld, Iirg.-Bd. S. 117. — v. Hellbach. II. S. 54. — N. Pr. A.-L. III. S. 266.
Freiherr v. Ledebur, II. S. 40.
Lindner (in Silber drei, 2 u. 1, kleine, blaue Schilde: 1 schrägrechts gethoilt: unten in Grün ein links gekehrter, silbern geharnischterAnn. in der Hand eine weisse Schreibfeder haltend und oben in Silberein schräg linksgestellter, mit der Spitze nach unten gekehrter Pfeil;2 in Silber eine schrägrechts aufsteigende, dreistufige, rothe Treppe,hinter welcher ein gekrönter, schwarzer Adler, dessen Brust mit demkönigl. Namenszuge: F. II. belegt ist, emporwächst und 3 von Silber u.Roth quergetheilt mit einem goldenen, mit einem nach rechtsgekrümmtenFischschwanze versehenen Greife). Adelsstand des Kgr. Preussen. Di-plom vom 29. Nov. 1773 für die drei Gebrüder Johann Ferdinand Frie-drich Lindner, k. preuss. Rittmeister im Husaren-Regimente: v.Werner,Carl Heinrich L., k. pr. Capitain bei dem Ingenieur-Corps und GustavHeinrich L., k. pr. Cornet im IIusaren-Regimente v. Podjursky. — Jo-hann Friedrich Ferdinand v. Lindner trat später in die k. russischeArmee, nahm als General der Cavallerie den Abschied, kaufte 1804 inSchlesien das Gut Kammerswaldau bei Hirschberg und starb um 1812.Carl Reinhold v. L. wurde 1803 Generalmajor und starb a. 1). 1828.Ueber Gustav Heinrich v. L. fehlen weitere Nachrichten.
v. Uellbach, II. S. 54. — N. Preuss. A.-L. I. S. 46 und III. S. 266. — Freiherr v. Le-debur, II. S. 40. — W.-B. der Preuss. Mon. III. 86. — Kneschke, IV. S. 262 und 63.
Lindner v. Stolzer (Schild der Länge nach getheilt: rechts quer-getheilt: oben in Gold zwei neben einander stehende Stelzen u. untenin Blau ein goldener Stern und über demselben ein gestürzter Halb-mond und links in Silber auf grünem Boden ein grüner Lindenbaum).
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