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oder wohl richtiger ein Greif, ein goldener Lindwurm. Aus dem ge-krönten Helme wächst ein grüner Lindenbaum empor, rechts, wielinks,von einem sechsstrahligen Sterne beseitet). Reichsadelsstand. Diplomum 1733 für Johann Jost Lindheimer, k. k. Rath und Mitglied derständigen Bürger-Repräsentation zu Frankfurt n. M. u. für den Bruderdesselben, Cornelius Lindheimer, ftirstl. hessisch, und anderer StändeRath und Pro curat or bei dem Reichskammergerichte zu Wetzlar, unterAbänderung des bisherigen Familiennamens in: v. Lindlieim. — Einaus Frankfurt a. M. stammendes Geschlecht, welches daselbst noch zuEnde des 18. Jahrb. das Bürgerrecht besass. — Von den Söhnen desobengenannten, 1662 geborenen und 1744 gestorbenen Johann Jostv. Linhheim trat Johann Gotthard v. L. in hessen - darmstädtische, Ge-org Melchior v. L. aber in holländische Dienste. Ersterer, verm. mitAnna Maria Möhlin aus Frankfurt, starb 1779 als ftirstl. liess. darmst.Generalmajor und Commandant von Darmstadt und hinterliess zweiSöhne, von welchen Friedrich v. L.. geb. 1745, erst in herz, württemb.Hof- u. Militärdiensten stand u. später markgr. badischer Major wurde,Philipp v. L. aber, geb. 1747, verm. mit Luise v. Werner, einer Toch-ter des liess. darmst. Generallieut. v. Werner, aus hessischen Dienstenin die k. preuss. Armee übertrat, 1798 Hauptmann im k. pr. Regimentev. Hausen war und den Stamm in Preussen fortsetzte. — Der obenge-nannte, in holländische Dienste getretene Georg Melchior v. L. hatteeinen Sohn, Johann Georg v. L., welcher Hauptmann in holländischenDiensten wurde und eine Tochter, Johannette Rosine Salome v. L., gest.1794, welche mit dem holländischen Hauptmanne Wilhelm Heinrichv. Niexener vermählt war u. deren einzige noch lebende Tochter, Hen-riette Helene verw. v. Ziegesar, in Frankfurt a. M. wohnt. — Philippv. L., s. oben, trat als Major aus der activen preuss. Armee und starb1825 als Postmeister zu Graudenz. Von seinen drei Söhnen starb derältere 1816 als Major und Commandern- des Garnison-Garde-Bataillonszu Spandau und der zweite als Capitain und Commandeur eines Jäger-Detachements an den im Feldzuge des Frühjahrs 1814 erhaltenen Wun-den. Der dritte Sohn stieg zum Generallieutenant, commandirendenGeneral des VI. Armeecorps etc.
N. Preuss. A.-L. III. S. 2(35 und 66. — Freih. v. Ledebur, II. S. 40. — Kneschke, IV.S. .261 und 62.
Lindheimer auf Wildenberg. Adelsstand des Kgr. Bayern. Di-plom vom3. Sept.1814 über Ertheilung des Adelsrechts für Georg Lind-heimer, k. bayer. Legationsrath u. Landwehr-Major. — Der Vater des-selben besass schon das adelige Gut Münster bei Stein im Elsass undder Empfänger des Diploms hatte das adelige Gut Wildenberg erworben.
v. Lang , S. 432. — W.-B. des Kgr. Bayern^ VI. 93.
Lindholtz. Erloschenes, berliner Patriciergeschlecht, aus welchemCaspar Lindholtz, Erbgesessen auf Bukow bei Teltow, kurbrandenb.Oberstwachtmeister, 6. Juli 1628 starb.
Freiherr v. Ledebur, II. S. 40.
Liiulinstrut. Hessisches, im 14. Jahrh. vorgekommenes Adels-geschlecht.
V. Senckenberg , Annal. Hass., Coli. VII. S. 113. — Zedier, XVII. S. 1401.