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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Bibliothek mit werthvollen Sammlungen und vielen, grossen Fleiss ver-rathenden Manuscripten ist 1859 in Leipzig unter den Hammer ge-kommen und leider zerstreut worden, da der einzige Sohn aus ersterEhe an geistiger Störung litt. Letzterer, Jacob Friedrich Eugen Ka-biscli Freiherr v. Lindenthal, schloss 30. Jan. 1862 den Stamm.

Handschriftl. Notiz. — VV.-B. d. Siichs. Staaten, IV. 15. — Kneschke, I. S. 274.

Lindequiest (in Silber auf grünem Boden eine Linde, welcher derGipfel fehlt). Reichsadelsstand. Diplom von 1792 für Olof Lindequist,k. schwod. Artillerie-Major. Die Familie war in den letzten Jahrzehntenmit Schweickwitz auf Rügen begütert und blüht noch jetzt in Preussen.

Freiherr v. Ledebur, II. S. 40 und III. S. 302. — Pommernsch. VV.-B. IV. Tab. 4.

Linder v. Bienenwald. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1811 für Franz Linder, k. k. Hauptmann im Inf.-Reg. Freih.v. Kerpen,mit dem Prädicate: v. Bienenwald. Der Stamm wurde fortgesetzt u. inneuester Zeit war Eduard Linder v. Bienenwald Hauptmann 1. Cl. im24. Inf.-Regim.

Megerle v. Mühlfeld , S. 221. — Milit.-Schemat. d. Oesterr. Kaiserth.

Linder v. Linden, Freiherren. Erbländ. -österr. Freiherrnstand.Diplom von 1791 für den k. k. Obersten im Inf.-Reg. Gr. v. Kaunitz-Rietberg v. Linder, mit dem Prädicate: v. Linden.

Megerle v. Mühlfeld, S. 00.

Linder v. Lindenthal. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1732für Franz Anton Linder, Oameral - Administrator zu Neuholz in Schle-sien, mit dem Prädicate. v. Lindenthal.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 362.

Lindern (im Schilde zwei Lorbeerzweige). Ein zu dem Adel imKgr. Preussen zählendes Geschlecht, aus welchem Sprossen in der k.Armee standen. — Ein v. Lindern war 1827 Oberst und Commandantdes 2. Bataill. des 26. Landwehr-Regiments und lebte später im Pen-sionsstande zu Burg bei Magdeburg und ein Sohn desselben war 1855Rittmeister im 11. IIusaren-Regimente.

N. Pr. A.-L. III. S. 265. — Freiherr v. Ledebur , II. S. 40.

Lindesheimb, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom vom17. Apr. 1723 für Georg Anton v. Lindemann, k. k. Oberstlieutcnantim Infant.-Regim. Gr. v. Wilczek, mit Besserung und Vermehrung desalten Wappens und der Erlaubniss, sich schreiben zu dürfen: Reichs-Freih. v. Lindesheimb. — Der Empfänger des Diploms hatte sich inden französischen Kriegen, bei Aufständen in den deutschen u. welschenReichslanden, so wie auch in Ungarn, besonders aber gegen die Türkenbei Temeswar, wo er bei dem Sturme ein Bataillon von dem RegimenteGraf Heister befehligte, tapfer und muthvoll hervorgethan und wurdedeshalb in den Freiherrnstand versetzt. Das allein richtige Wappennach dem Diplome hat nur Dorst gegeben.

Zedier, XVII. S. 139H. — Dorst, Allgcm. W.-B. II. Tab. 244 und S. 130—3S.

Lindheim (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber ein grüner Linden-baum und 2 und 3 in Roth ein einwärtsschreitender, aber auswärts-sehender, geflügelter, goldener Löwe mit aufwärts geschlagenem Schweife,

Kneschke, Deutsch. Adcls-Lcx. V. 36