aus dem Kirchenb. zu Machern, von 1693—1776, aus dem Kirchenb. zu Kobershayn etc. von1611-1792 und V. S. 102—5. — Jacob?', 1S00, IT. S. 265. — Allg. geneal. und Staals-Handb.1824, I. S. 683. — N. Pr. A.-L. III. S. 263 und 64. — Freih. v. Ledebur, II. S. 39 und III.S. 301. — Siebmacher, I. 159: v. Lindenaw, Meissnisch. — Brotuff, Merseburg. Chronik: inder Dedication. — Albinus, Werthensche Historie, S. 66. — v. Meding, I. S. 336 und 37. —Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 2: G. v. L. — W.-B. d. Sachs. Staat. I. 37 : Gr. v. L. und V.64 : v. L.
Lindenau , Lindenow (Schild der Länge nach getheilt: rechtsvon Silber und Roth viermal quer gestreift und links in Roth ein andie Theilungslinie angeschlossener, den Rand des Schildes oben undunten berührender, geradestehender, brauner Lindenzweig, welcherrechts gar nicht, links aber dreimal geastet ist und gleich unter jedemAste drei kleine, grüne Lindenblätter an einem langen, grünen, in Formeines Kleeblattes zusammengefügten Stiele trägt). Ein zu dem däni-schen Adel gehörendes Geschlecht, welches Val. König u. Gauhe muth-masslich von der im vorstehenden Artikel besprochenen Familie her-leiteten, für welche Annahme aber die Wappen durchaus nicht sprechen.— Otto Lindenow, Danus, studirte 1593 zu Padua. Hans v. L. derAeltere war von 1024 bis 1039 k. dän. Geh.-Rath und Präsident zuCallundhurg und wurde dann Reichsrath. Derselbe hatte sich um dieStudien des berühmten dänischen Historikers Suaningius in der Jugendsehr verdient gemacht. Der gleichnamige Sohn. Hans v. L. der Jün-gere, erhielt nach dem Vater die genannte Präsidenten-Stelle und warwohl der Hans v. L., welcher 1654 als Admiral der k. dänischen Flottevorkommt. — Nach in grösseren Sammlungen sich findenden Siegeln,doch mit gewechselten Feldern, hat der Stamm noch in die zweite Hälftedes 18. Jahrb. hinein geblüht.
Suaningius, Chronol. Dan. 8. 194. — )'al. König, III. 8. 730. — Gauhe, 1. S. 1225 undII. S. 1657. — v. Meding, I. 8. 337u. 38, — Lexic. over adel. Famil. i Danmark, I. Tab. 58.
Lindenbeck (in Silber ein belaubter Lindenbaum). Ein früher zudem meklenburgischen Adel zählendes Geschlecht, welches von 1506bis 1621 vorkommt.
v. Meding, II. S. 342 : nach dem M. 8. abgeg. Meklenb. Familien.
Lindenberg (in Silber ein nach der rechten Seite aufspringender,rother Edelhirsch mit einem Fischschwanze). Brandenburgisches Adels-geschlecht, welches bereits 1574 zu Marzahn im jetzigen Kr. Nieder-Barnim, 1616 zu Wölmsdorf im Kr. Jüterbock-Luckenwalde und 1625zu Beeskow, Burglehn, sass. Dasselbe, früher auch zu dem erfurteradeligen Patriciat gehörig, ist in der ersten Hälfte des 17. Jahrb. er-loschen. ■— Ein Adelsgeschlecht dieses Namens blühte auch in St. Gal-len. Das Stammschloss desselben führte seinen Namen, lag bei Ober-Büren und mehrere Sprossen des Stammes waren Gutthäter des Klo-sters Tännicon, wo auch das Erbbegräbniss war. Später sollen auchFamilienglieder nach Oesterreich gekommen sein, doch fehlen nähereNachrichten.
N. Pr. A.-L. III. S. 264 und V. S. 311. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 39.
Lindenboom. Ein in Brabant vorgekommenes Adelsgeschlecht.Carl v. Lindenboom, Generalmajor der Staaten von Holland, herzogl.sachs. hildburgh. Geh.-Rath u. Drost der Stadt und Grafschaft Cuylen-burg, starb 1717. Wahrscheinlich hatte derselbe in Folge seiner Ver-dienste den Adel erhalten.
Gauhe, II. S. 1655 und 56. — Tyroff, I. 35. — Suppl, zu Siebm. VV.-B. III. 16.