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der Mitte eine grünbelaubte Linde, mit drei "Wurzeln und 3, links, inGold ein von Roth und Silber in vier Reihen, jede zu vier Feldern, ge-schachter Querbalken). Ein reich in Pommern begütert gewordenesAdelsgeschlecht, welches in Schweden den Adel erhalten hatte. Ausdemselben erhielt Christian v. I/.. k. schwedischer Commerzien-Gom-missar, 12. Juli 1705 die Güter Broock, Hohen-Büssow, Buchholz, Sie-den-Büssow und Teilin zu Lohen und sein Sohn, Carl v. L., verm. miteiner Schwester des Gen.-Feld-Marsch, v. Schwerin, erbte später dieseLehen. Letzterer hatte drei Söhne, Christoph Bogislav, Detlev GustavFriedrich und Carl Friedrich, welche durch Vergleich vou 1733 dasErbe, wie folgt, theilten: Christian Bogislav v. L., gest. 1779 als k.preuss. Generalmajor a. D., verm. mit Henriette Sophie v. Rohr, wurdeHerr der Güter Broock, Hohen-Büssow n. Buchholz, Detlev Gustav Frie-drich v. L., k. preuss. Kriegsrath, bekam die Güter Sieden-Büssow undTeilin u. Carl Friedrich v. L. erhielt die Güter Wietzow u. Bartow, Da-berkow, Pritzenow, Ttttzpatz etc. Nach dem Tode des Kriegsraths v. L.kamen Sieden-Büssow und Teilin an den Generalmajor v. L. Letzterersowohl als Carl Friedrich v. L., gest. 1785 als Letzter des Manns-stammes, hinterliessen keine Söhne und so fielen die gesummten Güteran einen Neffen des Generalmajors v. Linden: Friedrich Georg Christianv. Heyden, Prälaten des Domstifts zu Camin, welcher als Erbe des1785 von Carl Friedrich v. Linden gestifteten Fidei -Commisses,3. Jan. 178(1 die königliche Erlaubniss zur Annahme des Namens:v. Heyden-Linden, unter Vereinigung der Wappen, erhielt, s. Bd. IV.S. 358 u. 59.
N. Pr. A.-L. III. S. 258. — Freih. v. Ledebur , II. 8. 88 und 39 und III. S. 301.
Lindenau, auch Grafen (Schild von Silber und Grün quergetheiltmit einem ausgerissenen, grünenden Lindenbaum, der unten am Stammeauf jeder Seite, so wie auch unter der Wurzel von einer fünfblättrigen,rothen Rose mit goldenen Saamen begleitet ist). Reichsgrafenstand.Diplom vom November 1764 für Heinrich Gottlieb v. Lindenau, kur-sächs. Geh.-Rath u. Ober-Stallmeister. Herrn auf Machern etc.—Altes,meissen'sches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen alten, schon 1216vorgekommenen Stammsitze in der Nähe von Leipzig, dessen zweiteHälfte zu der schon früher erkauften ersten Wolfgang v. Lindenau 1519dem Ruthe der Stadt Leipzig käuflich überliess. Die Familie, aus welchernach Allem das Geschlecht der v. Leutsch hervorgegangen war, erwarb1530 den schönen Rittersitz Machern zwischen Leipzig und Würzenund war schon um diese Zeit mit Kreyschau, Cossen, Ammeishayn, Döl-lingen, Eulenfeld, Gotha, Gr. Hermsdorff, Kobershäyn, Neukirch, Otten-dorf, Polenz, Schmorkau, Tammenhayn, Zeititz etc. in der Umgegendvon Leipzig, Delitscli, Torgau, Meissen etc. begütert, zu welchem Be-sitze später auch vorübergehend Besitz in Schlesien, Pommern, Ost-preussen und in der Provinz Brandenburg kam. — Dietrich v. Linde-nouve tritt urkundlich bereits 1181 und Heinrich v. Lindenow 1216 ineiner Urkunde des Klosters Zelle als Zeuge auf. Achatium, Licent. De-cretorum zählt Spangenberg um 1400 unter den Gelehrten vom Adelauf; Albrecht v. L. war 1451 mit Anderen vom Adel auf dem Landtage