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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Linden (in Schwarz ein goldenes Andreaskreuz). Altes, niederrhei-nisches Adelsgeschlecht, welches 1382 zu Polheim und Uerdingen un-weit Crefeld sass. Dem Stamme nach war dieses Geschlecht wohl das-selbe, welches mit dem Erbschenkenamte von Geldern bekleidet war.

Freih. v. Ledebur, II. S. 33.

Linden, Linde (Schild quergetheilt mit drei Lindenblättern).Altes, in Urkunden des 13. bis 16. Jahrhunderts mehrfach vorkommen-des, niedersächsisches Adelsgeschlecht, aus welchem Ludolph v. Linden1517 zu Derneberg im Hildesheimischen angesessen war und welchesin derselben Gegend noch 17401787 Zehnten zu Woltorf und Rode-kampf besass. Diese Zehnten hatte ein Sprosse des Geschlechts, N. v. L.,von Jobst Edmund v. Brabeck auf Söder bei Hildesheim erhalten. Der-selbe hinterliess, neben einer Tochter zwei Söhne, Maximilian v. L.,welcher um 1795 k. k. Oberst war und später ohne Nachkommen starbund Jobst Edmund v. L., k. preuss. Hauptmann. Letzterer verkaufte1 787 seine Besitzungen im Hildesheimischen, lebte dann erst von seinerPension in Berlin, später aber in St. Petersburg, wo er 1791 starb.Von ihm stammten eine Tochter und fünf Söhne: Joseph v. L., erst ink. preuss., später in k. englischen Militair-Diensten; Friedrich Adolphv. L., 1795 k. pr. Lieuten.; Friedrich Wilhelm v. L., 1795 ebenfallsk. pr. Lieut., war 1806 Gefangener in Nancy, vermählte sich spätermit N. Lippold, lebte in Stargard und hinterliess drei Söhne: Friedrich,geb. 1819, Carl, geb. 1824, und Heinrich, geb. 1826; Edmund v. L.,k. preuss. Hauptmann a. D. und Oberzoll-Einnehmer und Salzfactor zuLöwenberg in Schlesien, venu, mit N. Bischoff, aus welcher Ehe, nebenzwei Töchtern, drei Söhne stammten: Joseph, geh. 1813, Ferdinand,geb. 1817 und Edmund, geb. 1828 und Adolph Ludwig v. L. standerst in k. preuss., dann in k. k. und später wieder in k. pr. Militär-diensten und ging endlich nach Amerika.

N. Preuss. A.-L. III. S. 262 und 63. Freiherr v. Ledebur , II. S. 39.

Linden (in Blau eine grüne Linde). Altes, aus dem Grosslierzog-thume Florenz nach Bayern und aus Bayern nach Schlesien gekommenesAdelsgeschlecht, welches sich zuerst von seinem alten Stammsitze Lindabei Florenz v. Linda nannte u. in Bayern zu Ehingen, Pepingen, Traun-hausen etc. sass. Leopold v. Linden ein Sohn des Rudolph v. L.,Herrn auf Ehingen und Traunhausen, kurbayer. Obersten, aus der Ehemit Ursala v. Beiheim und Paar k. k. Rittmeister, vermählte sich inSchlesien mit einer v. Rothkirch und Samitz. Aus dieser Ehe entsprossLeopold Friedrich v. L., Herr auf Scharfenort bei Goldberg, kaiserl.Dragoner-Hauptmann, vermählt mit Dorothea Elisabeth v. Gersdorfund von ihm stammte Ernst Leopold v. L. auf Scharfenort, k. dänischerOfficier. Derselbe zog mit den dänischen Hülfsvölkern nach Ungarnund Siebenbürgen und fiel als der Letzte des Manns-Stammes 6. Apr.1706.

Sinapius II. S. 781. Gauhe, I. S. 1222 und 23. Zedier, XVII. S. 1371. N. Pr.A.-L. II T. S. 259. Freiherr v. Ledebur, IT. S. 39. Siebmacher, III. 167 u.V.Zusatz. 15.

Linden (Schild zweimal der Länge nach getheilt, somit drei Pfähle :1, rechts, in Roth ein aufrecht gestellter, goldener Merkurstab; 2, in