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wappen, doch ist der Schild mit einer breiten, schwarzen Einfassung,welche mit 18 goldenen Kugeln belegt ist, versehen). Reichs-Adels-und Freiherrnstand und Freiherrnstand des Kgr. Sachsen. Adelsdiplomvon 1563 für D. Laurentius Lindemann, Herrn auf Gross-Sedlitz, kur-sächs. w. Geheim-Rath: Erneuerungsdiplome des der Familie zustehen-den, alten Adels vom 24. Apr. 1783 für Gottfried Ferdinand Linde-mann, lcursächs. Hof- und Justitienrath, amtlich in Kursachsen bekanntgemacht 13. Sept. 1783; vom 11. Juli 1784 für Levin August Linde-mann, lcursächs. Connnissionsrath und Haupt-Salz-Licent-Einnelnner zuFreiburg, amtlich in Sachsen bekannt gemacht 12. Oct. 1784 und vom31. Juli 1790 im kursächsischen Reichsvicariatc für Friedrich AugustFerdinand L., lcursächs. Finanzrath und für den jüngeren Bruder des-selben, Friedrich Carl Adolph L.; Reichsfreiherrndiplom für GottfriedFerdinand v. Lindemann, lcursächs. Hofrath bei der Landesregierungu. lc. sächs. Diplom vom 29. Mai 1824 für Ferdinand Wilhelm Freik.v. Lindeman, lc. sächs. Major, mit der Erlaubniss, das Prädicat „Just"anzunehmen und das freiherrlich Just'sche Wappen (Schild der Längenach gethcilt: rechts in Gold ein die Mitte des Feldes durchziehender,schräglinker, mit einem einwärtsgekehrten, grünen Palmzweige belegter,blauer Balken und links" in Blau zwei schrägrechte, silberne Balken,jeder mit einem Palmzweige, wie in der rechten Feldeshälfte, belegt)mit dem angestammten Wappen zu vereinigen und Beides nach demRechte der Erstgeburt fortführen zu lassen. — Der Ahnherr der Fa-milie. der obengenannte Dr. Laurentius v. L., stand unter den Kur-fürsten Moritz und August zu Sachsen den Staatsgeschäften, namentlichvon 1563 bis 1577, vor, bediente sich aber, wie seine nächsten Nach-kommen nur wenig des Adels, welcher später ganz abgelegt wurde.Nach den erwähnten Erneuerungsdiplomen des alten Adels blühte derStamm in Sachsen in mehreren Linien fort und Sprossen derselben stan-den in lc. sächs. Militair- und Civildiensten. Ein v. L. starb vor meh-reren Jahren in Dresden als lc. sächs. Oberst a. D. — Freih. FerdinandWilhelm, s. oben, gest. 1832 als lc. sächs. Oberstlieutenant, hatte sichmit Christiane Wilhelmine Sophie v. Beulwitz vermählt, aus welcher Ehefünf Söhne entsprossten und zwar: Ferdinand Freih. v. Lindeman-Just,geb. 1817, lc. k. Hauptmann in d. A.; Bernhard Freih. v. L., geb. 1818,lc. russ. Professor zu Novo-Tscherlcaslc, verm. 1849 mit Natuschtav. Weymar, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, ein Sohn stammt:Wladimir, geb. 1857; Oscar, geb. 1820, lc. sächs. Hauptmann im 2. Inf.-Bataill., verm. 1851 mit Elise Trinlcs, aus welcher Ehe ein Sohn lebt:Ferdinand Carl, geb. 1856; Freih. Alexander, geb. 1821, lc. sächs. Haupt-mann im 5. Inf.-Bataill., verm. 1852 mit Wilhelmine v. Schirnding,aus welcher Ehe, neben einer Tochter, zwei Söhne entsprossten: Ferdi-nand, geb. 1855 u. Georg, geb. 1856; Freih. Richard, geb. 1824, lc.sächs. Oberlieut. a.D.u. Freih. Bruno, geb. 1825, Premierlieut. im herz.anhaJtschen FüsilierbataiU. in Bernburg, verm. 1859 mit Helene Dietze.
Gaulie , II. S. 1656. — Freih. v. Ledebur, II. S. 38 u. III. 8. 301. — Geneal. Tascheub.d. freih. Hauser, 1854. S. 314 und 15 und 1862. S. 470 und 71. — Tyroff, 1. 178: v. L. und235: Freih. v. L. — W.-B. d. Sächs. Staat. IV. 14: Freih. v. L.-Just und V. 64: v. L. —Kneschke, III. S. 302—304: v. L. und Freih. v. L.-Just.