Schäften, welche einer späteren Zeit angehören und von welchen da"eine Löwen als Schildhalter zeigt, hat der Stamm weiter fortgeblüht, dochfehlen Nachrichten über dieses Fortblühen.
Bumbracht , Tab. 2Sli. — Gauhe, I. S. 1220 und 21. — Zedier, XVII. S. 1353—57.,v. Bodmann, Ubeingauische Alterthümer, I. S. 331—33. — Freih. v. Ledebur, II. S. 38. —Siebmacher , I. 125: v. Lindau, Kheinländisch. — v. Meiling , Iii. S. 408 und 409.
Linde, v. der Linde, auch Freiherren (in Roth ein schrägrechtsgelegter, goldener Lindenast, oben mit drei und unten mit zwei Blättern).Schwedischer Freiherrnstand. Diplom vom 14. Mai 1653 für Lorenz,Erich und Jacob v. d. Linde. — Altes, preussisclies Rittergeschlecht,aus welchem Gottfried v. d. L. 1374 Obermarschall des deutschen Or-dens und Nicolaus v. d. L. 1577 Burghauptmann von Danzig war. DieFamilie sass in Ostpreussen 1572 zu Glassberg, Klanau, Marienseeund Pomlau, sämmtlich unweit Carthaus, wurde auch im Erme-lande und im Osterodeschen angesessen, und kam nach Schlesien, wodieselbe im Breslauischen begütert wurde, so wie nach Schweden. InSchlesien starb 1679 zu Breslau Petrus v. d. Linde, ein Sohn des Jo-hann Georg v. d. L. — Die Familie blühte in Preussen fort und mehrereSprossen derselben haben bis in neue Zeit in der k. pr. Armee gestan-den. Ein v. d. L., 1806 Capitain im Regim, v. Besser, war zuletztOberstlieutenant und Commandeur des 1. Garnisonsbataillons; ein An-derer v. d. L., 1806 Capitain im Regim. v. Natzmer, wurde später Majorin der westphälischen Invaliden-Compagnie und ein jüngerer Bruderdesselben schied 1826 als Oberstlieutenant aus dem 16. Infant.-Regi-mente. — Ein früher im Stifte Gandersheim begütert gewesenes Adels-geschlecht, welches Harenberg, Diss. III. S. 883 u. Diss. X. S. 1460u. 1568, erwähnt, gehörte wohl nicht zu dem hier in Rede stehendenStamme.
Sinapius, II. S. 781. — Zedier, XVII. S. 1363 und 64. — N. Pr. A.-L. III. S. 257 u. 58.— Freiherr v. Ledebur , II. S. 38. — Siebmacher , III. 167: v. d. L., Preussisch, undV. Zu-satz 15.
Linde v. Linden, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1791 für Joseph Chevalier Linde, k. k. Obersten im Regi-mente Graf Kaunitz-Rietberg Infanterie, mit dem Prädicate: v. Linden.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 75.
Lindeck, Lindegg. Eine früher zu den österreichischen, steier-märkisehen und krainer Rittergeschlechtern gehörende Familie, derenStammreihe vom 15. Jahrb. an bis gegen die Mitte des 17. Jahrh. be-kannt ist.
Bucelini, I. S. 126. — Lazius , Wiener Chronik, IV. S. 29. — Valvasor, XV. S. 345. —Gauhe , I. S. 1222 und 23 : im Artikel Lindau. — Zedier, XVII. S. 1365.
Lindelbach. Fränkisches, erloschenes Adelsgeschlccht, welchesdurch seinen Besitz zu der reichsfreien Ritterschaft des Cantons Steiger-wald gehörte.
Biedermann, Canton Steigerwald, Tab. 228.
Lindeman, Lindemann, auch Freiherren und Lindeman-Just
(Stammwappen: Schild quei'getheilt: oben in Roth ein aufwachsender,rechtssehender, goldener Adler und unten in Gold ein aufrechtstehen-des, grünes Lindenblatt. Das freiherrliche Wappen zeigt das Stamm-