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Lindemann, Eille. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1795für Johann Lindemann, jubilirten Militair-Verpflegs-Verwalter, wegen41jähriger Dienstleistung, mit dem Prädicate: Edler v. — Der Stammwurde fortgesetzt. Leopold Edler v. Lindemann, k. k. Oberst, war 1856Platz-Oberst zu Triest.
Megerle v. Mühlfeld , S. 221. — MiIit.-Schematismus d. Gestern Kaiserth.
Lindemann v. Lindesheimb, Freiherren. Eeichs-Freiherrnstand.Diplom von 1723 für Georg Anton v. Lindemann, k. k. Oberstlieute-nant, mit dem Prädicate: v. Lindenheimb.
Megerle v. Mühlfeld, 12rg.-Bd. S. 75.
Lindemayer v. Lindenthal. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1772 für Ludwig Lindemayer, k. k. Hauptmann im Inf.-Regimente Grafv. Ferraris, mit dem Prädicate: v. Lindenthal.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 362.
Linden, Freiherren und Grafen (in Roth ein goldenes, den Schildganz überziehendes Kreuz). Reichsfreiherrnstand im Königreiche Würt-temberg bestätigt u. Grafenstand des Kgr. Württemberg. Freiherrn-diplom für Johann Heinrich v. Linden, kurmainz. Geh.-Rath u. Chefder Finanz-Verwaltung; Bestätigungsdiplom für die Nachkommenschaftdesselben vom 1. Jan. 1808 und Grafendiplome von 1844, 1850 und1852. Altes, niederländisches Adelsgeschlecht, welches schon im Mit-telalter in Brabant in der Gegend von Hex begütert war, zu dem Stammeder Grafen und Herren zu Aspermont, s. Bd. I. S. 126, Dormal, Lin-den und Beckheim gehörte, durch spätere Besitzungen zu Baindt, Burg-berg, Horb, Neunthausen und Nordstetten zu der reichsunmittelbarenRitterschaft in Schwaben und zwar zum Ritter-Canton Neckar-Schwarz-wald zählte und 1806, bei Aufhebung des deutschen Reichsverbandes,zu der württembergischen Ritterschaft kam. — In Folge der um dieMitte des 17. Jahrb. in den Niederlanden ausgebrochenen Unruhenwendete sich um 1650 Peter v. Linden nach Deutschland und kauftesich in der Gegend des mittlem Mains an, wodurch die Familie unterdie freie, reichsunmittelbare, schwäbische Ritterschaft im Canton Neckar-Schwarzwald aufgenommen wurde. Der Urenkel Peter's: der obenge-nannte Johann Heinrich Freiherr v. Linden, gest. 1796, brachte meh-rere Rittergüter an sich und seine beiden Sühne schieden den Stamm inzwei Hauptlinien: es stiftete nämlich der ältere Sohn, Franz Damian,geb. 1745 und gest. 1817, grossh. frankfurtscher Staatsrath, die ältereoder Nordstetter Linie, der jüngere Sohn dagegen, Franz Joseph Ignaz I.,geb. 1760 u. gest. 1836, k. wtirttemb. Staatsrath und Regierungs-Prä-sident, die jüngere, oder Neunthauser Linie, in welche Beide auch derGrafenstand gekommen ist und deren absteigende Stammreihe bis aufdie Stifter dieser beiden Linien folgende ist: Hans Peter v. L. —- Sohndes Peter v. L. —: Margaretha v. Landsee; — Hans Leonhard v. L.,geb. 1682: Margaretha v. Hirstein a. d. H. Mossbach, geb. 1682; —Freiherr Johann Heinrich, geb. 1719, u. gest. 1796, kurmainz. Geh.-Rath: Ursala Elisabetha v. Escherich, geb. 1723; — Franz Damianund Franz Joseph Ignaz I., Gebrüder. — Die ältere, Nordstetter Linieblüht jetzt im gräflichen Zweige noch in der Person des Philipp Hein-rich Grafen v. Linden — Sohn des Staatsraths Franz Damian Freih.