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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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schwarzer Bär, welcher einen in der linken, schwarzen Schildeshälfte be-findlichen goldenen Zweig hält. Ein im 17. u. im Anfange des18. .Tahrh. in Schlesien begütertes Adelsgeschlecht.. Dasselbe sass 1645zu Bettlern im Breslauischen, dann zu Johnsdorf unweit Grottkau und1*00 zu Nieder-Beei'berg bei Lauban. Johann Daniel v. L. war noch1766 Bathsmann zu Neisse.

Sinapius, II. S. 781. Zedier, XVII. S. 1305. N. Preuss. A.-L. V. S. 312. Freih.v. Ledebur , II. S. 37 und 38.

Lincken. Erbl.-östei'r. Adelsstand. Diplom von 1758 für GeorgLincken, k. k. Grenadier-Hauptmann im Dragoner-Regimente Gr.Kolowrat.

Megerle v. Mühlfeld , S. 221.

Lincken (Schild von Roth und Gold durch einen, von Silber undSchwarz quergetheilten Querbalken getheilt). Ein in Ostpreussen imKr. Johannsburg mit dem Gute Gutten begütert gewesenes Adels-geschlecht.

Freih. v. Ledebur . II. S. 38 u. III. S. 301.

Linckersdorff, Linkersdorff (Schild quergetheilt: oben ein Dorfmit Kirche u. unten in Blau ein aufwachsender, in der rechten Prankeeine Lilie emporhaltender, goldener Löwe). Ein aus Württembergstammendes, nach Preussen gekommenes Adelsgeschlecht. Johann Ja-cob v. Linckersdorff kam 1766 aus Württemberg nach Preussen. tratin die k. Armee, wurde 1779 Generalmajor und starb 1785 mit Hinter-lassung von vier Söhnen, die ebenfalls in der k. pr. Armee standen. Yondiesen starb der eine 1806 als Major und ein Anderer 1807 als Platz-major in Stettin. Später fanden sich in den Armeelisten auch Enkeldes obengenannten Generalmajors v. L. und zu diesen gehörte AugustFriedrich Albrecht v. L., Major a. D., welcher 15. Jan. 1849 stai-b.

N. Pr. A.-L. III. S. 256 und V. S. 311. Freiherr v. Ledebur, II. S. 3.

Lindainer, Lindeiner (in Silber auf einem schwarzen Dreihügelein grüner Lindenzweig). Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welchessich aus den Stammhäusern Schleibitz bei Oels und Rosen unweit*Op-peln ausgebreitet hat. Friedrich Lindainer, Erbgesessener auf Schlei-bitz, lebte um 1590 und Rudolph Josua, gest. 1666 u. Wilhelm Gideonv. L. werden in Lucae Schlesischer Chronik als qualificirte Edelleute ge-rühmt. Friedrichs Sohn, Georg Ernst v. L., geb. 1592 und gest. 1658,Landesbestallter im Fürstenthume Oels, Herr auf Schleibitz, hatte dreiSöhne, von welchen nur der gleichnamige jüngste Sohn den Stamm fort-setzte. Derselbe war Herr auf Schleibitz und Lorenzberg bei Strehlenund hatte sich mit Anna Elisabeth Freiin v. Kittlitz und Mechwitz ver-mählt, aus welcher Ehe, neben zwei Töchtern, vier Söhne stammten, vondenen der zweite, Ernst Julius, als Volontär im kaiserl. Heere 1717 vorSemlin starb. Der Stamm hat fortgeblüht und mehrere Sprossen des-selben haben in der k. preuss. Armee gestanden. Zu diesen gehörteauch 1837 der Major v. L. im 7. Landwehr-Regimente, dessen Sohn,Gustav v. L.-Wildau, verm. mit Caroline Grf. v. Rödern, k. pr. Majora. D. u. Landes-Aeltester des Kr. Neisse, jetzt Herr auf Giersdorf un-weit Neisse ist.

Sinapius, I. S. 600 und 601 und II. S. 781 und Desselben Olsnogr. T. S. 94851.Gauhe, I. 8. 1220. Zedier, XVII. S. 1319. N. Pr. A.-L. III. S. 256. Freih v. Lede-bur, U. S. 38.

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