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Württemberg und Würzburg und die bedeutenden Allodialherrschaftenan die Erbtöchter des Hauses. Ein Theil der ehemaligen Reichsgraf-schaft Limpurg steht unter Oberhoheit der Krone Bayern u. gehört demgräfl. Rochternschen Hause; die Hälfte von Gollhofen steht dem fürst-lichen Hause Löwenstein-Werthheim zu u. der unter württembergischerOberhoheit stehende Theil gehört theilwcise der Krone Württemberg,Solms-Braunfelss- Assenheim und Rödelheim, Isenburg, Waldeck, Col-loredo-Mansfeld, Löwenstein-Werthheim u. den Grafen v. Pückler undLimpurg.
Spener , S. 218 u. Tab. 9. u. S. 263. — Durchlaucht. Welt, Ausg. von 1710. II. R. 572—80.— Hühner, II. Tab. 610—14. — Schannat , S. 122. — Gaulie, IT. S. 1769. — Zedier , XVII.S. 1280—96. — C. F. Schopf, Nachrichten vom Hause der Semperfreyen und Erb - Haupt-schenken der Limpurge. Schweinfurt, 1751. — J. Ph. H. Prescher, geprüfte Nachr. zur Be-richtig. d. Gesch. d. uralten, in seinem männlichen Stamme ausgestorbenen Hauses der R.-Erbschenken u. Semperfreien zu Limpurg. Frankfurt und Leipzig, 1775. — Salver, S. 146.Tab. 2. Nr. 4. Tab. 17. Nr. 6. Tab. 21. Nr. 82 und S. 261. 275. 285 und 295. — Wench, hes-sische Landesgesch. I. S. 402. — Siebmacher , 1.19: Schenckn v. Limpurg, Herren und Frei-herren. — v. Meding , III. S. 572—76.
Limpurg. Eins der ältesten und angesehensten, erloschenen,adeligen Patriciergeschlechter der Stadt Frankfurt am Main, dessenNamen die weitverzweigte, reiche Ganerbschaft des Hauses Alten-Lim-purg, deren Mitgliedern ein eigenes Ehrenzeichen verliehen worden ist,führt. Eine ausführliche Nachricht über diese Ganerbschaft hat zuerstAlbrecht in dem unten angeführten Werke gegeben und ein Mitgliedderselben, August Freih. Boltog v. Brüsken, Dr. der Rechte, ersterSenats-Secretair u. Canzlei-Rath zu Frankfurt a. M., hat schon seit meh-reren Jahren an einer ganz genauen Geschichte dieser in die Verhält-nisse so vieler Adelsfamilien eingreifenden Stiftung gearbeitet, doch istderRedaction nicht bekannt, dass dieselbe im Buchhandel erschienen sei.
G. Fr. Albrecht, geneal. Handbuch der Freiherren und Adligen des heil. röm. Reichs.Frankf. 1775. — v. Hefner , Frankfurter Adel.
Limpurg. Ein, in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. zu dem sclile-sisclien, begüterten Adel zählendes Geschlecht, in welches Johann v. Lim-purg, Herr der Rittergüter Mahlendorf und Naundorf im Neisseschen,den Adel gebracht hatte. Derselbe war aus Duisburg im Clevischen ge-bürtig, wo der Vater das Amt eines Holzgrafen verwaltete, weshalb auchder Sohn den Beinamen: Holzgraf erhalten hatte, kam der Handlungwegen nach Breslau, liess sich als Kaufmann in Neisse nieder, wurdereich, kaufte die obengenannten Rittergüter und hinterliess nur eineneinzigen, gleichnamigen Sohn und Erben, welcher den Studien und derLandwirthscbaft oblag und später, 1633, zu Breslau starb.
Sindpius t II. S. 780 und 81. — Gauhe, I. S. 638. — Freih. v. Ledebur, H. S. 37.
Linck. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1761 für Jo-hann Nepomuk Linck, k. k. Salztransports-Officier und Einnehmer zuNeutitschein in Mähren.
Megerle v. Mühlfeld , S. 221.
Lincke. Ein früher zu dem anhaltschen Adel zählendes, in derzweiten Hälfte des 17. Jahrh. erloschenes Geschlecht. Die Letzte desStammes war mit einem v. Zanthier vermählt.
Yal. König, II. S. 120. — Zedier, XVU. S. 1305.
Lincke (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein