Emericli Lill Edler v. Lilienbacli Lieutenant im k. k. 28. Infanterie-Regimente.
Megerle v. Mühlfeld , S. 220. — Militair-Scheniat. d. österr. Kaiserth.
Limbach, Limpacb, auch Freiherren. Ein früher zu dem öster-reichischen Adel gehörendes Geschlecht, welches sich auch Spaan v. Lim-pach nannte. Die Stammreilie beginnt mit Martin Spaan v. L. um 1490und ein Urenkel desselben, CarlS. v. L., war zu Anfange des 17. Jahrb.mit einer v. Stockkammer vermählt. — Die freiherrliche Linie wirdschon mit Albert v. L. um 1371 begonnen und es gehörte zu derselbenwohl Carl v. Limbach, oderLempach, welcher 1638 als k. k. Oberst inder Schlacht hei Wittenweyer fiel.
Bucelini, III. — Gauhe, I. S. 1219. — Zedier, XVII. S. 1337.
Limbach, Limpacb, Mant v. Limbach (in Roth acht an einemRinge in der Mitte dos Schildes zusammenlaufende, goldene Lilionstäbe).Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe Humbrachtmit Friedrich v. Limbach, Ritter, welcher 1377 gestorben, beginnt. DerSohn desselben, Hermann v. L., wird als Herr Mant aufgeführt u. alleNachkommen desselben kommen mit dem Namen Mant v. Limbach vor,weshalb es v. Meding für glaublich hält, dass dieser Zusatz des Ge-schlechtsnamens von jenem Taufnamen herzuleiten sei. Johann Mantv. L. war 1483 Prior und 1504 Abt zu Rommerstorff und mit den Kin-dern des Bruders desselben, Sebastian, von welchen Thomas Mant v. L.noch 1557 lebte, schliesst Humbracht die Stammreihe, ohne dass Tho-mas als der Letzte des Stammes, welcher er wohl war, genannt wird.
Humbracht, Tab. 240. — Gauhe , I. S. 1219. — Zedier, XVII. S. 1237. — v. Meding, I.S. 359 : Mant v. Limbach.
Limbach. Ein früher zu dem meissenschen Adel zählendes Ge-schlecht, als dessen Stammsitz das unweit Chemnitz liegende Dorf Lim-bach angenommen wird. Hans v. Limbach war 1494 fürstl. sächs. Rcnt-meister in Weimar und Wolffgang und Andreas v. L. verkauften alsAnhänger der Protestant, Lehre 1524 ihre Güter im Meissenschen. —Wahrscheinlich gehörte die um diese Zeit in Franken, im Würzburgi-schcn uncl Fuldaisclien begütert gewesene Familie v. Limbach zu demhier in Rede stehenden Stamme.
Gauhe , I. S. 1219 und 20 nach Müller , Annal. Saxon. u. v. Seckendorf, Iiistor. Luth.üb. 3. — Zedier, XVII. S. 1237.
Limbeck v. Lilienau, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplomvon 1794 für Maximilian Matthaeus Limbeck, Bürgermeister zu Egerund für den Bruder desselben, Ferdinand Thaddaeus, böhmischen Land-rechts-Registrator, mit dem Prädicate: Edle v.
Megerle v. Mühlfeld , S. 128.
Limbeck v. Lobenfels. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1783für Joseph Franz Limbeck, k. k. Rittmeister bei der Kremser Monturs-Commission, mit dem Prädicate: v. Lobenfels.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 362.
Limburg-Styrum, Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde. Imsilbernen Mittelschilde ein rother, mit drei goldenen Pfählen belegterQuerbalken: Herrschaft Gehmen. 1 in Silber ein rechtsgekehrter, dop-