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jähre in Stockholm, kam dann nach Copenhagen und 1803 nachPreus-sen, wo er Militairdienste nahm, wohnte den Feldzügen von 1813, 14und 15 hei, nahm an den hervorragendsten Kämpfen dieser Jahre thä-tigen Antheil, empfing mehrere lebensgefährliche Wunden und starbspäter, 19. Apr. 1849, als Beamter des Oberlandesgerichts zu Arnsberg.— Das jetzige Haupt der Familie ist der ältere Sohn desselben: Lud-wig Theodor Balduin v. Lilienthal in Elberfeld, geb. 1828, welcher denMannsstamm durch zwei Söhne: Carl v. L., geb. 1853 u. Walther V.L.,geb. 1856, fortgesetzt hat.
Handschrift!. Notiz. — Matrikel ofwer Swea Rikes, Ridderskap och Adel von A. A. v. Stier-vian. Stockholm, 17.54. Bd. I. S. 588 und 84: Nr. 757. — Matrikel öfver Suea Rikes , Kid-derskap och Adel. Stockholm, 181(5. S. 249 ; Nr. 757: v. Lillienthal — Gedercrona, SvferigesRikes Ridderskaps och Adels Wapenbok. Stockholm 1746. Ridders och Adelsman, Tal». 82.Nr. 736 u. S. 17: v. Lilljenthal. — Schwedisches Wappenb'.ic . Neueste Ausgabe: Stockholm,1830. Nr. 736.
Lilienthal (in Gold ein grünes Thal mit drei Lilienblumen). Einin der ersten Hälfte des 18. Jahrb. in Schlesien ansässig geworde-nes Adelsgeschlecht, aus welchem Johann Maximilian v. Lilienthal1720 zu Mcttkau bei Neumarkt, zu Stoschcndorf bei Reichenbach u. zuStrachau bei Nimptsch begütert war. — Der Stamm wurde fortgesetzt,kam nach Pommern und mehrere Sprossen desselben traten in diek. preuss. Armee. Ein v. Lilienthal, Hauptmann a. D., war 1857 Herrauf Ilindrichshagen im Kr. Greifswald und in der Rangliste von1861 sind vier Glieder der Familie aufgeführt: v. L., Platzmajor inColberg; v. L., Artillerie-Officier vom Platz in Thorn; v. L., Haupt-mann bei der westphälischen Artillerie-Brigade Nr. 7 in Cöln und V .L.,Prem.-Lieut. im 2. westphäl. Inf.-Reg. Nr. 15 in Minden. Auch warim letztgenannten Jahre Sophie v. LilienthalConventualin in dem adeli-gen Fräuleinstifte zu Barth, Reg.-Bez. Stralsund. — Noch sei hiererwähnt, dass mehrere Familien bei ihrer Standeserhebung das Prädi-cat: v. Lilienthal erhielten. Nachdem 1719 Dcchant Jobann WenzelDietrich den böhmischen Ritterstand mit diesem Prädicate, s, Bd. II.S. 492 erhalten hatte, wurde 1796 zuerst der k. k. Rittmeister WenzelKrametz, s. S. 264 und dann der k. k. Rittmeister MichaelLoisser,s. S. 453. in den erbländ.-österr. Adelsstand, so wie 1797 der AdvocatWenzel Wunschheim in Eger, wegen Vertheidigung der Rechte derKrone Böhmen, in den erbländ.-österr. Ritterstand mit dem Prädicate:v. Lilienthal erhoben. Von den Nachkommen des Letzteren standen inneuester Zeit Wilhelm und Adolph Ritter Wunschheim v. Lilienthal alsHauptleute in der k. k. Armee.
Freih. v. Ledebur, II. S. 37. — Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 24.
Lilienwald, Ritter und Edle. Erbländ.-österr. Ritterstand. Di-plom von 1807 für Georg Procop Edlen v. Lilienwald, Arzt u. Absatz-Postmeister zu Iglau.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 171.
Lill v. Lilienbach , Edle. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1819 für Joseph Lill, k. k. Gubernialrath und Districtual-Bergge-richts- und Salinen-Vorsteher zu Wieliczka, mit dem Prädicate: Edlerv. Lilienbach. Derselbe setzte den Stamm fort. In neuester Zeit war