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Liebe (in Silber drei, 2 u. 1, rothe Kosen). Adelsstand des Her-zogthums Braunschweig. Diplom vom 25. Apr. 1855 für den berzogl.braunschw. Geschäftsträger und Geh. Legationsrath Dr. Liebe in Ber-lin und zwar, um demselben „einen vorzüglichen Beweis landesherr-lichen Wohlwollens zu geben und ihm eine öffentliche Anerkennungseiner durch stets regen Diensteifer und ausgezeichnete Kenntnisse undFähigkeiten gleich rühmlichen amtlichen Thätigkeit zu verleihen", fürsich u. seine jetzigen und zukünftigen rechtmässigen,. ehelichen Nach-kommen.
Kneschke , IV. S. 259: nach hnndschriftl. Auszüge aus dem Diplome.
Liebe, Edle v. Kreuzner. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von1781 für Anton Liebe, k. k. Militair-Verpflegs- Ober -Verwalter, mitdem Prädicate: Edler v. — Der Stamm wurde fortgesetzt und mehrereSprossen desselben traten in die k. k. Armee. In neuester Zeit warAnton L. Edler v. K., Oberlieut., Inspect.-Officier im Garnison-Spitalezu Innbruck, Joseph und Anton L. Edle v. K. dienten im 27. Inf.-Re-gim. etc.
Megerle v. Mühlfeld , S. 219. — Militair-Schematism. d. österr. Kaiserth.
Liebe v. Liebendorf. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom30. Mai 1663 für Georg Adam Liebe, mit dem Prädicate: v. Lie-bendorf.
v. Hellbach, II. S. 42.
Liebeherr. Reichsadelsstand. Diplom von 1727 für MatthiasHeinrich Liebeherr, Bürgermeister zu Stettin. Derselbe kaufte 1745von den Gebrüdern v. Steinwehr das Gut Woitsik an der Plöne, unweitPyritz, welches allodificirtes Gut seine Wittwe bis zu ihrem 1757 er-folgten Tode besass, worauf es an ihre beiden Söhne fiel. Der ältere,August Wilhelm v. L., überliess es aber durch Vergleich von 1762 sei-nem Bruder, dem Landschaftsrathe Carl Albrecht v. L., ganz. Letzte-rer besass eine sehr ansehnliche Bibliothek mit vielen gedruckten undgeschriebenen, die Provinz Pommern betreffenden Nachrichten nebsteinem grossen Wappenbuche, welche Sammlungen Brüggemann für seinWerk: Beschreib, des pr. Vor- u. Hinter-Pommern, Stettin 1779—84,benutzen konnte. — In der Person des Carl Friedrich v. Liebeherr aufSteinhagen erhielt die Familie 1816 durch Reception die Rechte deseingeborenen meklenburgischen Adels. — Zahlreiche Sprossen desStammes traten in die k. preuss. Armee. Ein Enkel des obengenanntenMatthias Heinrich v. L. war 1806 Stabscapitain im Regim. v. Treskowund zuletzt Major von d. A. u. Postmeister zu Braunsberg, der Bruderdesselben aber, der Major und ehemalige Commandant des ersten kur-märk. Landwehr-Regiments v. L., starb 1824. In neuer Zeit stand einv. L. im Reg. K. Alexander Grenad.
Brüggemann , I. S. 161 — N. Preuss. A.-L. III. S. 235 u. 36. — Freiherr v.Ledebur,\\.S. 34 und III. S. 301. — Meklenb. W.-B. Tab. 31. Nr. 114 u. S. 8 u. 27. — Porom.W.-B. III.Tab. 19 u. S. 61. — Kneschke, I. S. 270 und 71.
Liebenau (in Schwarz zwei gekreuzte, mit den Stürzen nach oben,mit den Mundstücken nach unten und auswärts, das eine rechts, dasandere links, gelegte , goldene Hifthörner, zwischen deren Stürzen ein