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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Liehtentliurm, Freiherren, s. Asciiauer v. Lichtenthurm,Bd. I. S. 120.

Lichtenthutn, Freiherren. Ein früher in Krain vorgekommenes,freilierrliches Geschlecht.

Valvasor, Ehre d. Herz. Krain. IX. S. 107. Zedier, XVII. S. 911.

Lichtfuss. Adelsstand des Königr. Polen. Diplom von 1527 fürAegidius Lichtfuss, Burggraf der Stadt Thorn. Derselbe stammte auseinem alten thorner Patriciergesclüechte, welches in Westpreussen zuWiedersee, Leistenau und Toporziesco unweit Graudenz und zu Gnias-dowo hei Thorn begütert wurde.

Freiherr v. Ledebur, II. S. 34.

Lichtner v. Lichtenhrand, Edle. Erbländ. - österr. Adelsstand.Diplom vom 5. Juli 1842 für Johann Lichtner, k. k. pens. Cäpitain-Lieutenant, mit dem Prädicate: Edler v. Lichtenhrand. Der Stammwurde fortgesetzt. In neuester Zeit war Laurenz Lichtner Edler zuLichtenhrand Hauptmann im k. k. 22. Inf.-Reg.

Handschriftl. Notiz. Militair-Schemat. d. Oesterr. Kaiserth.

Lichtstock. Ein früher zu dem steiermärkischen Adel gezähltesGeschlecht.

Siebmacher , V. 64.

Lickefeld. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1737 für NiclasJustus Lickefeld, Amts-Secretair zu Glogau.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 360. Freih. v. Ledebur, II. S. 34.

Lideritz, s. Lüde ritz.

Lidl. Reichsadelsstand. Diplom von 1728 für Joseph Lidl.Wechsel-Negocianten.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 360.

Liebe (Schild geviert: 1 u.-4 in Gold ein schrägrechter, schwarzerBalken, mit drei goldenen Kleeblättern belegt u. 2 und 3 in Roth eineweisse Rose). Ein früher zu dem schlesischen Adel zahlendes Geschlecht,dessen Ahnherr nach Sinapius der 1559 in Meissen geborene Hansv. Liebe auf Neuhof und Allerheiligen unweit Oels, Rath des HerzogsCarl II. in Münsterberg u. Oels, war. Von demselben stammten dreiSöhne: Johann Georg v. L., k. k. Rittmeister, Heinrich v. L., k. schwed.Oberstlieutenant, in einem Treffen 1034 geblieben und Wenzel v. L.auf Neuhof und Allerheiligen, welcher in Jena studirt hatte. Von Letz-terem entsprossten zwei Söhne: Johann Georg und Wenzel II. JohannGeorg, k. schwed. Oberst, verunglückte, als er aus Schweden nachSchlesien zurückkehren wollte, bei Stralsund auf der See, Wenzel II.aber setzte den Stamm durch einen Sohn, Christian Friedrich v. L. aufNeuhof, so wie auf Ellgutli und Kotzobenitz im Teschenschen fort,welcher 1716 in Wittenberg studirte. Derselbe vermählte sich spätermit Helena Catharina Freiin v. Marcklowski und hatte vier Kinder,welche aber, bis auf eine Tochter, Anna Christina, jung starben und soging mit ihm, so viel bekannt, der Mannsstamm des Geschlechts aus.

Sinapius, I. S. 594 und II. S. 779. Gauhe, I. S. 1212. N. Pr. A.-L. III. S. 234 u.35. Freiherr v. Ledebur, II. S. 34. Siebmacher , IV. 114: v. L. unter den Geadelten.v, Meding, III. S. 403 und 4.

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