niss vom 3. März 1788, unter Beibehaltung des v. LestwitzschenWap-pens, nebst ihrer einzigen Tochter, Henriette Charlotte, den Namen:v. Friedland annahm. Henriette Charlotte v. Borcke, genannt v. Fried-land, auf Cunersdorff, Amt Friedland u. Gross u. Klein -Behnitz, starb1848 als Wittwe des 1834 verstorbenen k. pr. Staatsraths PeterGrafenv. Itzenplitz. zu dessen angestammtem Wappen 1815 hei Erhebung inden Grafenstand, u. zwar als linke Schildeshälfte, das lestwitzsche Wap-pen gekommen war. — Der Mannsstamm des v. lestwitzschen Geschlechtsblühte noch in das 19. Jahrh. hinein, erlosch aber 27. Aug. 1803 mitCarl Rudolph v. Lestwitz, Herrn der Herrschaft Gross-Tschirnau imKr. Wohlau etc., welcher testamentarisch seine grossen Besitzungen zudem 1815 im Schlosse zu Gross-Tschirnau eröffneten Fräuleinstifte, sowie zu anderen milden Zwecken bestimmte.
Sinapius, I. S. 586—92 u. 11. S. 778. — Gauhe , I. S. 1192—94. — N. Preuss. A.-L. III.S. 222 und 23. — Freih. v. Ledebur, II. S. 27 und 28. — Siebmacher , I. 54 : v. Lestwitz ,Schlesisch. — v. Meding, III. S. 397 und 98.
Letelen. Ein früher zu der mindenschen Ritterschaft gehörendesAdelsgeschlecht.
Zedier , XVII. S. 503.
Lergast. Lüneburgisches, im 13. u. 14. Jahrh. vorgekommenesRittergeschlecht.
Harenberg , Histor. eccles. Gandersh. Diss. X. S. 1568. — Zedier , XVII. S. 505.
Letli (in Blau ein goldener Querbalken). Eeichsadelsstand. Di-plom vom 6. Febr. 1791 für Erhard Letli, fürstl. salm-kyrburg. Hofrathu. Landschreiber, wegen seiner, bei dem Durchzuge kaiserlicher Trup-pen nach den Niederlanden geleisteten eifrigen Dienste als fürstl. salm-kyrburg. Deputirter. Derselbe, geb. 1763 zu Ganghofen in Bayern,setzte den Stamm fort, welcher im Grossh. Baden blüht u. ganz ver-schieden von der dänischen Familie v. Letli ist. Letztere, aus welcher inder zweiten Hälfte des 18. Jahrh. ein Sprosse k. dän. Kammerherr war,führt in Blau einen rechtsgekehrten, aber linkssehenden Löwen mitaufgeworfenem Schweife, welcher in der linken Pranke aufrecht einSchwert hält, s-. Lexic. over adel. Famil. i Danmark, I. Tab. 58.
Gast, Adelsb. d. Grossh. Baden, Abtheil. 3. — Freih. v. Ledebur , III. S. 300.
Letli v. Lethenau, Edle und Ritter. Erbländ.-östcrr. Adels- undRitterstand. Adelsdiplom von 1792 für Johann Peter Leth, bürger-lichen Tuchhändler, mit dem Prädicate: Edler v. Lethenau u. Ritterdi-plom für den Sohn desselben, Anton Christian Edlen Leth v. Lethenau,ebenfalls bürgerlichen Tuchhändler.
Megerle v. Mühlfeld , S. 219 u. Ergänz.-Bd. S. 170.
Lethmate, Lettmate, Letmate, auch Freiherren. Reichsfrei-herrnstand, in Kur - Brandenburg anerkannt. Diplom von 1697 fürCaspar Friedrich v. Lethmate, kurbrandenb. Obersten und Anerken-nungsdiplom vom 15. Octob. 1698. — Altes, schon im 13. Jahrh. vor-gekommenes , westphälisches Adelsgeschlecht, welches Einige für ein.ursprünglich niederländisches halten, doch kam dasselbe wohl ausWest-phalen nach Brabant u. dann wieder nach Westphalen. Das StammhausLetlimate im jetzigen Kreise Iserlohn stand der Familie mit Elsey schon