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1242 zu u. in demselben Jahre kommen die Lethmate als Burgmännerzu Limburg, 1243 aber als Burgmänner zu Altena vor. In nächster u.späterer Zeit brachte das Geschlecht in Westphalen mehrere Güter ansich und wurde in der 2. Hälfte des 17. Jahrh. auch mit Gütern ange-sessen , welche jetzt zur Provinz Sachsen gehören. — Caspar v. L.,gest. 1678, k. schwcd. Generalmajor u. Kriegsrath, war Pfandinhaberdes Amtes Stassfurt. Aus der Ehe desselben mit Johanna Gerbrecht v.Baumgarten a. d. IL Bernburg in der Grafschaft Hoya entspross deroben genannte Freih. Caspar Friedrich, geb. 1652 zu Gerbstädt imMansfeldschen, später k. preuss. Generalmajor u. Herr auf Brachwitz,Schaafsee u. Stedten, verm. mit Sabina Christophora Brand v. Lindau,aus welcher Ehe, liehen fünf Töchteru, sieben Söhne*stamniten, welchemeist jung starben. Nach Gauhe soll nur ein Sohn, welcher später alsk. k. Hauptmann im Duell blieb, den Vater überlebt haben, währendFreih. v. Ledebur annimmt, dass mit dem Freiherrn Caspar Friedrich19. Juli 1714 das Geschlecht erloschen sei. — Von der adeligen Liniewar Johann Caspar v. Lethmate noch 1687 Domherr zu Münster.
Gauhe, I. S. L194 und 95, — v. Steinen, westph. Gesch. IV- S. 137U u. Tab. VII. Nr. 1.u. Tab. LVI. Nr. 11. — N. Pr. A.-L. [. S. 36 u. 11 Dt S. 223 und 24. — Freiherr v. Ledebur,II. S. 28. — Sieb mach er , T. 191: V. Lethmato, Westphiilisch. — v. Meding . II. S. 338—40:v. L. u. F. H. v. L. — Kneschke, IV. S. 252—56.
Lettow (in Blau ein durch einen rothen Querbalken gesteckter,gebrochener Anker). Altes, pommernsches Adelsgeschlecht, welches inPommern und in der Mark Brandenburg zu grossem Grundbesitz ge-langte u. noch jetzt, namentlich im Kreise Fürstenthum Cammin, sehransehnlich begütert ist. Der frühere Name desselben war: Vorbeck u.in neuer Zeit haben einige Sprossen des Stammes diesen Namen wiederan den Namen: Lettow angehangen u. sich Lettow-Vorbeck geschrieben.— Paul Vorbeck, erbgesessener Sohn des Erdmann V. auf Gross- undKlein-Schwirsen (welche Güter schon 1290 der Familie gehörten) Dra-wehn, Plötzig, Pritzig 11. Rochow, bekam, nachdem er aus langen Kriegs-diensten, welche er in Litthauen dem Grossfürsten geleistet hatte, zu-rückgekommen war, den Namen Lettow. welchen die Nachkommen bei-behielten. Henning, Jacob und Ulrich Gebrüder v. Lettow erklärtenmit Anderen vom Adel im Namen der Stadt Stargard der Stadt Stettinden Krieg; Georg v. L., I. U. D., war gegen Ausgang des 16. Jahrb.Assessor des kaiserlichen Kammergerichts zu Speier; Georg v.L. kommt1650 als fürstl. hessischerVice-Canzler vor; Georg Heinrich v. L. lebtenach 1701 als k. pr. Consistorialrath u. Pastor Primarius zu Treptowund Johann Ernst v.L. 1722 als Vice - Director des pommernschenCommissariats u. Regierungsrath. — Später haben bis auf die neuesteZeit mehrere Glieder der Familie in der k. preuss. Armee gestanden u.sind zu hohen Würden gelangt. Ewald Georg v. L. — ein Sohn desLandraths u. Herta auf Dämmen v.L. — wurde k. pr. Oberst, erhieltspäter, zum Felddienste nicht mehr tauglich, ein Garnison-Regiment undstarb 1777 auf seinem Gute Klenzin; Heinrich Wilhelm v. L. a. d. II.Klein-Karzenburg starb 1793 als Generalmajor a. D., Carl Ernst v. L.1826 ebenfalls als Generalmajor a. D. u. Georg Wilhelm v.L. 1842 alsGenerallieutenant a. D. — In neuester Zeit war Carl Wilhelm v. L.