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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Gauhe , T. S. 1152 und 53. Kleinschmidt, Samml. Calenb. Landtags - Abschiede, I.S. 16(5 u. 182. Spangenberg , Vaterl. Archiv, 1828, I. S. 10. Freih. v. der Knesebeck,S. 186. Freiherr v. Ledebur , II. S. 5. Siebmacher , L 183: v. Landesberg, Braunschw.

v. Meding, I. S. 312. W.-B. d. Kgr. Hannover, C. 52 u. S. 9. Kneschke, II. 8. 27173.

v. Hefner , hannov.-braunschw. Adel, Tab. 19.

Landsberg, Landsberg-Velen, Freiherren und Grafen u. Lands-berg-Steinfurt, Freiherren (Stammwappen: in Gold ein rother, miteinem engen, silbernen Gitter überzogener Querbalken. Wappen derFreiherren u. Grafen v. Landsberg-Velen: Schild geviert: 1 und 4 dasLandsbergsche Stammwappen u. 2 u. 3 in Gold drei rothe, neben ein-ander gestellte, rechtssehende Vügel (Amseln) mit gestümmelten Füs-sen). Eeichsfreiherrnstand u. Grafenstand des Kgr. Preussen nach demRechte der Erstgeburt, ßestätignngsdiplom des der Familie zusteh-enden Reichsfreiherrnstandes u. des Namens v. Landsberg - Velen imkurpfälzischen Reichsvicariate vom 13. Juli 1792. für Paul Josephv. Landsberg-Velen u. Grafendiplom vom 12. Mai 1840 für JohannIgnaz Franz Freih. v. Lands'berg-Velen. unter Erhebung der demselbenzustehenden Herrschaft Gehmen im Kr. Borken, Prov. Westphalen,zur Standesherrschaft.Altes, bergisches Rittergeschlecht, welches ausder Burg gleichen Namens an der Ruhr bei Kettvich unweit Essenstammte ü. mit anderen gleichnamigen Familien nicht zu verwechselnist. Philipp v. Landsberg, Ritter u. der Sohn desselben Namens tre-ten als Vermittler von Streitigkeiten zwischen Theodor Grafen v. Lim-burg u. der Abtei Saarn urkundlich zuerst 1291 auf.Das Geschlechtbreitete sich namentlich aus dem Hause Erwitte unweit Lippstadt ausu. blühte in vielen Sprossen dauernd fort. Eine sehr genaue Stamm-reihe hat Fahne's Fleiss zusammengestellt u. das Wichtigste aus der-selben ist Nachstehendes: Wescel v. Landsberg, Ritter, lebte um 1302mit seiner Frau Gertrud u. seinen Kindern: Heinrich, Gertrud undCa-tharina. Gertrud, die Hausfrau, war wohl eine Erbtochter von Erwitteu. Heinrich, der Solin, derjenige, mit welchem Fahne die Stammreihebeginnt, die, wie folgt, herabsteigt: Heinrich: Lysa, 1349 Wittwe;Rütger: Gosta, 1383; Wessel: Catharina v. Hoygen, 1450Wittwe;

Heinrich: zweite Hausfrau: Margaretha v. Schorlemmer; Jost:Engele v. "VVrede; Ludolph: Ursula v. Hörde, verm. 1565;Jobstzu Erwitte, 1601: Dorothea v. Erwitte; Daniel Dietrich, Freiherr,k. k., k. span. u. kurcöln. Kämm., Geh.- u. Kriegs-Rath, Oberst u. Ge-neral-Wachtmeister, Gubernator, Landdroste in Westphalen, Erhdrostezu Erwitte etc., gest. 1684; zweite Gemahlin: Guda Antoinette v. undzu Leyen u. Bongard: Beide stifteten mit ihrenKindern 20. Febr. 1681das Familien-Fideicommiss Barnsfeld; Franz Johann Ferdinand:Maria Theresia v. der Recke, verm. 1732; Clemens August, kur-cöln. Kämm., Droste zu Balve und Erwitte, gest. 1785 : Anna ThereseErbtochter v. Velen, gest. 1775 (die Familie v. Velen oder Vehlen warein altes Adelsgeschlecht am Niederrhein und im Stifte Münster, auswelchem Alexander n. v. Velen 1641 den Reichsgrafenstand und dannSitz u. Stimme auf der schwäbischen Grafenbank erhielt. Die gräflicheLinie erlosch gegen die Mitte des 18. Jahrb., während die freiherrlicheim Stifte Münster fortblühte. Die Letzte dieser Linie war die genannteAnna Therese Herrin v, Velen, deren Gemahl, ClemesAugust V, Lands-