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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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berg, zu seinem Namen u. Wappen den Namen u. das Wappen der Fa-milie v. Velen gesetzt hatte); Paul Joseph Freih. v. Landsberg-Ve-len, s. oben, gest. 1800: Therese Grf. Wolf-Metternich zur Gracht,gest. 1800Johann Ignaz Franz Graf v.Landsberg-Velen, geb. 1788,Standesherr zu Gehmen (Gemen) etc., k. pr. w. Geh.-Rath u. erbländ.Mitglied des k. pr. Herrenh., verm. mit Luise Grf. und Burggräfin zuWesterholt u, Gyscnberg, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, einSohn stammt: Friedrich Ludolph Freih. v. Landsberg-Velen, geb. 1815,verm. 1842 mit Sophie Freiin v. Imbsen zu Wewer, gest. 1853, auswelcher Ehe zwei Töchter u. zwei Söhne entsprossten: Freih. Franz,geb. 1847 u. Freih. Friedrich, geb. 1850. Der Bruder des GrafenJohann Ignaz Franz ist: Engelbert Freih. v. Landsberg - Steinfurt, geb.1796, Herr auf Steinfurt, Amelsbüren, Eickelborn u. Niedernhof in d.Prov. Westphalen, Landsberg im Kr. Düsseldorf u. Vennhaus im Kgr.Hannover, k. pr. Kammerh. u. Mitglied des Herrenhauses, verm. 1829mit Hermine Grf. v. Ilatzfeldt-Schönstein, geb. 1809, aus welcher Ehe,neben einer Tochter, vier Söhne stammen, die Freih. v. Landsberg-Steinfurt : Ignaz, geb. 1830, Besitzer des Ritterguts Ossenbeck u. Landrathdes Kr. Lüdinghausen in Westphalen, Hugo. geb. 1832, Max, geb.1833,k. k. Oberlieut. u. Egon, geb. 1845. Durch Besitz der Güter Alten-kamp, Dankern u. Papenborg u. der Burg zu Ahlen im Aremberg-Mep-penschen u. des Gutes Neuhaus im Lingenschen wurde die Familie imKgr. Hannover dem ritterschaftlichen Adel der Niedergrafschaft Lingenu. des Herzogth. Aremberg - Meppen einverleibt, auch ist dieselbe inCurland begütert geworden, wo das GutWixeln derselben bereits 1620zustand.

Oauhe y I. S. 1152. v. Steinen, IT. S. 1492. Freih. v. Kroline, II. S. 226. Span-genberg, vaterl. Archiv, 1828. I. S. 10. N. Pr. A.-L. III. S. 197 u. V. S. 297 und 98.Freih. v. d. Knesebeck, S. 186 u. 87. D. Grafenh. d. Gegenw. IL S. 79. Freih. v. Le-debur, II. S. 5 u. III. 298 u. 99. Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser 1859. S. 470, 1862.S. 47981 u. histor. Handb. zu Demselben, S. 491. Siebmachei\ III. 178 u. V. S. 209:v. Landsperg, Schweizerisch. Münstersch. Stifts-Calend. von 1784. v. Meding , I. S. 312u. 13. Neimbt , Curländ. VV.-B. Tab. 24: v. L. VV.-B. d. Kgr. Hannover, A. 20 undS. 9 : Gr. v. L,-V. v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 19: v. L. u. 20 : F. H. u. Gr. v. L.

Landscliad v. Steinach (im goldenen Schilde eine schwarze Da-vids-Harfe mit 9 schwarzen Saiten und auf dem Helme ein gekrönterHeidenkopf, dessen langes Haupt- u. Barthaar, statt der nicht vorhan-denen Helmdecken, zu beiden Seiten des Schildes herabhängen).Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, dessen Ahnherr nach Ilumbracht,aus Meissen in bischöflich-worms'sche Dienste kam und mit dem HauseSteinacli am Neckar, nach welchem die Nachkommen sich später nann-ten, beliehen wurde. Conrad v. Steinach starb 1163 als Bischof zuWorms, doch rechnet Bucelini denselben zu dem steiermärkischen Ge-schlechte v. Steinach: wie dem auch sei, das Geschlecht war ein altesRittergeschlecht. Der Bruder des Bischofs Conrad's, Bleickhard, mitwelchem Ilumbracht die Stammreihe der Familie beginnt, wurde amNeckar begütert u. setzte den Stamm fort. Von seinen Nachkommensoll Ulrich, gest. 1369, einen heidnischen König erschlagen u. deshalbden gekrönten Kopf desselben als Helmzierde, s. oben, erhalten haben,während das frühere Wappen der Familie auf dem Helme zwei Ele-phanten-Schnäbel führte; Heinrich Bleickhard v. L. starb 1396 als