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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Landenberg, s. Breiten-Landenberg, auch Freiherren,Bd. n. S. 48 u. 49.

Landesen (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau dreiüber einander stehende, dreistrahlige, goldene Sterne und links in Sil-ber drei über einander pfahlweise gestellte rothe Löwen). Reichsadels-stand. Diplom im kursächsischen Reichsvicariate vom 10. Juli 1792für Friedrich Christoph Landesen, Kauf- und Handelsherrn in Reval.

Handschriftl. Notiz.

Landin. Ein früher in der Uckermark vorgekommenes Adels-geschlecht.

Grundmann, S. 145.

Landolf, Laudolf. Ein früher im Trierschen zu Bittburg und mitdem Luischer Lehn im Amte Hülchrath im Kr. Grevenbroich begüter-tes Adelsgeschlecht. Wilhelm v. Landolph war in der Mitte des17. Jahrh. Amtmann zu Schloss Dyck unweit Heinsberg.

Kahne , II. S. 84. Freih. v. Ledebur, II. S. 5.

Landriani, Freiherren. Rcichsfreiherrnstand. Diplom von 1708für Johann Baptist Landriani aus Mailand.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 73.

Landsberg, Landesberg, auch Freiherren (Schild quer getheilt:oben in Silber ein quer nach rechts springender, rother Fuchs u. untenebenfalls in Silber ein aus fünf rothen Sparren geflochtenes Gitter).Altes, braunschweigisches Adelsgeschlecht, nicht zu verwechseln mit deralten bergisch-westphälischen Familie dieses Namens, s. den nachsteh-enden Artikel. Dasselbe, dessen Sprossen in älterer Zeit als Edle, seitdem 13. Jahrh. aber als dem niederen Adel angehörig, erscheinen, tritturkundlich 1302 u. 1442 auf u. breitete sich zeitig im Calenbergischenaus. Der älteste bekannte calenbergische Lehnsbrief ist von 1475.Das Stammhaus der Familie scheint das schon 1165 vorgekommeneLandsbergen im Hoyaischen zu sein. Berthold, Bischof zu Verden,gest. 1503, stammte, wie Siegel von demselben ergeben, zu der hier inRede stehenden Familie. Otto Rabe v. Landsberg war gegen Ende des16. Jahrh. h. braunschw. Oberst u. Burghauptmann u. von demselbenentspross Christoph v. L., Herr auf Wormsthal u. Stadthagen, gräflichSchauenburg. Rath. Der Sohn des Letzteren, Otto Rabe v. L., warDrost zu Ottenstein u. von demselben stammte Jobst Ludolph v. L.,Herr auf Wormsthal, welcher durch Vermählung mit Magdalena Do-rothea v. Wettberg das Gut Munder erhielt und seine Linie fortsetzte. Die Familie wurde nicht nur im Lippe-Schauenburgischen, sondernauch im Magdeburgischen begütert u. gehört im Kgr. Hannover durchBesitz eines Gutes in Wunstorf zu dem ritterschaftlichen Adel der ca-lenbergschen Landschaft. Glieder des Stammes standen bis auf dieneueste Zeit in der k. hannov. Armee. Carl Ludwig v. Landesberg war1852 Capitain im k. hannov. 3. leichten Bataillon und Arthur Gustavv. Landesberg Capitain im k. hannov. Garde-Jäger-Bataillon. In derk. sächs. Armee war Carl Andreas Adolph F reiherr v. Landsberg bis1816 Major im adeligen Cadetten-Corps u. später bis auf die neuesteZeit Director des grünen Gewölbes in Dresden.