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aus dieser Ehe stammte Freih. Hanns Adam und zwei Töchter, Chri-stina Polyxena, welche Klosterfrau wurde, und Susanna Magdalena.Hanns Adam , Herr der Herrschaft Rothenbach , verm. mit Helena Do-rethea v. Hennion starb 1690 als der Letzte des Mannstammes seinesGeschlechts, und hinterliess nur eine Tochter, Dorothea, welche alsKlosterfrau noch 1747 lebte. Freiin Susanna Magdalena vermählte sichmit Rudolph v. Hackelberg und brachte demselben die HerrschaftRothenbach, und nach dem Tode ihres Bruders, des Freih. Hans Adam,laut kaiserl. Genehmigung von 1708 Namen u. "Wappen der Freiherrenv. Landau zu. Weiteres s. Bd. IV. S. 128: Hackelberg und Landau.
Bucelini, P. II. — Gauhe, I. S. 1149 u. 50. — Freih. v. Hoheneck, III. S. 327—18. —Wissgrill. V. S. 419—28.
Landau zum Tliurnhof (in Gold ein offener Helm von schwarzemEisenblech, über u. unter welchem sechs Heuschrecken von natürlicherFarbe flattern). Eine, von dem im vorstehendem Artikel besprochenenGeschlechte ganz verschiedene Familie, welche aus dem BisthumeMünster in Westphalen stammte. Johann v. Landau zum Tliurnhof,vorher Landauer genannt, Doctor der Rechte, kais. Rath, der nieder-österr. Landschaft Syndicus etc., wurde durch kaiserl. Diplom von 1620in den rittermässigen Adelsstand erhoben, erhielt einige Jahre nachhervon dem, von ihm erkauften Gute und Freisitze Tliurnhof zu Brunn amGebirge dasPrädicat, wurde 1630 unter die neuen Geschlechter desniederösterr. Ritterstandes aufgenommen u. hinterliess nur einen Sohn:Johann Michael v. Landau zum Tliurnhof, welcher sich mit Christinav. Niesser vermählte und noch 1639 Besitzer des Thurnhofes zu Brunnwar. Bald nachher ist, nach der niederösterr. Ritterstandsmatrikel, dasGeschlecht erloschen.
Wissgrill, V. S. 423 u. 29.
Landeck (Schild von Gold u. Grün quer getheilt, ohne Bild). Altes,schwäbisches Adelsgeschlecht, dessen Wappen sich am Leicliensteinedes 1652 verstorbenen wtirzburgischen Domherrn Rudolph v. Stadionfindet.
Salver, S. 547. — Siebmacher, II. S3: v. Landeck, Schwäbisch. — v. Meding , II. S. 331und 32.
Landeck, Landecke (in Gold ein aus dem rechten Schildesrandehervorkommender blauer Berg von vier Stufen, und auf der zweitenStufe von oben mit einem grünenden Baume besetzt, welchen eine ge-krönte, schwarze Gemse hinanklettert). Altes, hessisches Adelsge-schlecht, aus welchem Simon v. Landeck bereits 1360 vorkommt. Das-selbe gehörte zu dem fuldaischen Lehnshofe und war im Hersfeldischenangesessen, ist aber schon lange erloschen.
Schannat, S. 122. — Siebmacher, IV. 116: unter den Geadelten. — v. Meding, II. S. 332.
Landeck (Schild von Schwarz und Silber schräglinks getheilt, miteinem Einhorn von gewechselten Farben). Ein früher zu dem schlesi-schen Adel zählendes, aus den Rheinlanden nach Schlesien gekommenesGeschlecht, zu welchem Adam v. Landeck gehörte, welches 1600 alsdes Domstifts zu St: Johannis in Breslau Dechant, Domherr zu Olmützund Archidiaconus zu Liegnitz starb.
Sinapius, II. S. 262. — Gauhe , II. S. 609. — N. Preuss. A.-L. III. S. 197. — FreiherrV. Ledebur, II. S. 4 und 5.