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gehend, ebenso, wie der in Schlesien, wo Poln. Jaegel im Kr. Strehlen1845 der Familie zustand. — Von den Sprossen des Stammes, welchernoch jetzt auf Rügen reich begütert ist, haben bis auf die neueste ZeitMehrere in der k. preuss. Armee gestanden, auch ist aus demselben dieFamilie der Freiherren v. d. Lancken-Wackenitz, s. den nachstehendenArtikel, hervorgegangen. — Als auf Rügen begütert wurden in letzterZeit genannt: Carl Friedrich v. d. Lancken, Kreis-Deputirter u. k. pr.Kammerh., Herr auf Borchlitz (alter Besitz), Klein-Karow, Muglitz,Plüggentin, Rantzow u. Vorwerk (alter Besitz); Philipp v. d. L., Pre-mierlieutenant, Herr zu Lancken aufWittow (alter Besitz); Carlv.d.L.,Premierlieuten., Herr auf Lanckensburg (alter Besitz); die Erben desOlof v. d. L., Herrn auf Zürkwitz (alter Besitz) u. Viervitz u. Gustavv. d. L., k. pr. Landrath, Kreis-Deputirter u. Major a. D., Herr aufWoldenitz.
Angelus, holst. Chronik, S. 68. — Micrael , S. 449. — v. Pritzbuer, Nr. 81. — Gauhe, f.S. 1148 u. 49 u. S. 8104 u. 5. — v. Dehr, Lib. 8. S. S. 1627. — Lexic. over adel. Famil. i.Danm. I. Tab. 57. Nr. 4 u. S. 314. — N. Pr. A. - L. V. S. 297. — Fr eil), v. Ledebur, II.S( 4 und III. S. 298. — Siebmac/ier. III. 163: v. Lamkea, Poram. u. V. 154. Nr. 12: v. d.L., Meklenb. — v. Meiling , II. S. 330 u. 31. — Meklenb, W.-B. Tab. 29. Nr. 107 u. S. 3 u.26. — Schlesisches W.-B. Nr. 473. — Pommernsch. W.-B. I. Tab. 15 u. S. 40 u. 43 u. Tab.18. Nr. 5. — Kneschke , II. S. 267—69.
Lancken-Wackenitz, Wakenitz, Freiherren (Schild durch einvon Schwarz u. Silber abgewechseltes Kreuz geviert, mit Mittelschilde,Mittelschild quer getheilt: oben in Silber ein aufwachsender, rotherLöwe u. unten in Blau drei, 2 u. 1, silberne Sterne: v. d. Lancken. 1u. 4 in Silber fünf, 2, 1 u. 2, schwarze Rauten: rechte Hälfte des Wap-pens der v. Wackenitz: v. Koppelow u. 2 u. 3 in Schwarz drei schräg-reclits über einander gelegte, silberne Kesselhaken: linke Hälfte, dasStammwappen enthaltende Wappen der v. Wackenitz). Carl FriedrichBernhard v. d. Lancken — entsprossen aus der im vorstehenden Arti-kel besprochenen Familie — k. schwed. Oberst u. seit 1816 mit derTochter des Herrn auf Clewenow im Kr. Grimmen, Prov. Pommern,v. Wackenitz, vermählt, erhielt auf Gesuch des Letzteren, welchermännliche Nachkommen nicht hatte, vom Könige Carl XIII. von Schwe-den die Erlaubnisse Namen und Wappen der v. Wackenitz mit seinemNamen u. Wappen zu vereinigen u. wurde zugleich 1816 in den Frei-herrnstand des Kgr. Schweden erhoben. — Ueber die Familie v. d.Lanckenergiebtder vorstehende Artikel Näheres: die Familie v. Wacke-witz zählt, wie schon Schwarz, Pommer. Lehnshistorie, bezeugt, zu denältesten, pommernsch. Adelsgeschlechtern u. war schon in früher Zeitim Wolgastischen, dem jetzigen greifswalder Kreise, ansehnlich begü-tert. Urkundlich kommt dieselbe erst später, nämlich von 1431 an, inwelchem Jahre Heinrich Wakenisse erscheint, dann aber in weiterenUrkunden oft vor. Der Stamm blühte fort u. mehrere Sprossen des-selben kamen in k. preuss. u. schwed. Militärdiensten zu hohen Ehren-stellen. August Friedrich v. Wackenitz, lc. dän. Generallieutenant derInfant., war 1800 erster Deputirter im norweg. Generalitäts-Collegium.— Zu dem ältesten Besitze der Familie in Pommern gehörten die Gü-ter Lütken, Kisow, Klotzow, der Radelower Krug etc.: in neuerer Zeithatte der adelige Stamm nur noch die Güter Boltenhagen u. Rappen-
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