Lagen inne, da der grösste Theil der Besitzungen an die Freiherren v.d. Lancken-Wackenitz übergegangen war. — Freih. Carl FriedrichBernhard, s. oben, gest. 1837, war seit 1816 vermählt mit EmilieChristine v. Wackenitz, geb. 1801, Herrin auf Bödevitz, Lipsitz undNeuendorf im Kr. Bergen. Aus dieser Ehe entspross das jetzige Hauptder freiherrlichen Familie: Freih. Friedrich, geb. 1824, folgte 1838seinem mütterlichen Oheime, Carl Wilhelm v. Wackenitz, geb. 1820,im Besitze der Majoratsgüter Olevenow, Lüssow, Passow, Mtisteneg,Dönnie u. Boltenliagen, verm. 1848 mit Marie. Johanne v. Dycke, geb.1832, aus welcher Ehe neben drei Töchtern, zwei Söhne stammen:Carl, geb. 1855 u. Malte, geb. 1856. •— Die beiden Brüder des Frei-herren Friedrich sind, neben vier vermählten Schwestern: Freih. MalteFriedrich, geb. 1830, Herr des Majorats Boldewitz, k. pr. Bittm. ä lasuite des Garde-Husaren-Regiments u. Freih. Gustav August Emil, geb.1835, Herr des Majorats Lipsitz u. Barnitz, k. pr. Lieut. im 2. Husar.-Landw.-Beg.
Freih. v. Ledebur , II. S. 4. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1858. S. 854 u. 1862.S. 441 u. 42. — Foinraernsch. W. B. I. Tab. 17 u. S. 48. — Kneschke , II. S. 270 u. 71.
Lancrotiere v. Kriegsfeld, Ritter. Erbl.-österr. Bitterstand.Diplom von 1782 für Carl Lancrotiere, k. k. Oberlieutenant, mit demPrädicate: v. Kriegsfeld.
Megerle v. Mühlfeld, S. 168.
Laiulass. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, aus welchemmehrere Sprossen Bitter und Comthure des deutschen Ordens wurdenu. in kurpfälzischen Diensten zu hohen Ehrenstellen gelangten, undwelches sich auch in Brabant ausbreitete. Ein v. Landass war zur Zeitder Kurfiisten Friedrich u. Carl Ludwig von der Pfalz (um die Mittedes 17. Jahrb.) Präsident des Kirchenraths, und ein Anderer Oberhof-Marschall, und Johann Friedrich v. Landass kommt 1658 als kurpfälz.Ober-Hofmeister, Geh. Rath und Fauth des Oberamts Heidelberg vor.
Gaulie, I. S. 1149 : nach dem MSCpt. Geneal.
Landau, Freiherren (Stammwappen: in Gold drei übereinanderliegende vierendige Hirschgeweih-Stangen). Erbländ.-österr. Freiherrn-stand. Diplom vom 19. Juni 1564 für Hanns, Christoph, Joachim, Lu-cius, Sigismund und Achatz Gebrüder von Landau, mit dem Prädicate:Freiherren zum Hauss und zu Rappotenstein. — Altes, ursprünglichschwäbisches Bittergeschlecht, eines Stammes u. Wappens mit den Her-zogen von Württemberg und Teck. — So zeitig dasselbe auch vorge-kommen sein soll, so beginnt die ordentliche Stammreihe doch erst mitLuz (Lucius) IV., Ritter, gest. 1488. dessen drei Söhne, Jacob, Hein-rich und Hanns v. Landau, drei Linien des Stammes stifteten. Jacobv. L., Ritter, gest. 1525, war K. Maximilian I. Landvogt in Schwabenund 1511 kaiserl. Hofkammerrath und hatte pfandweise die Grafschaftu. Burg Cilly, und die Veste u. Herrschaft Wolkerstorf mit den MärktenRussbach und Pillichdorf inne. Der jüngere Bruder desselben, Hanns,gest. 1513, kais. Rath und Schatzmeister im Reiche, war Pfandherr derStadt, des Schlosses und der Herrschaft Freystadt und hatte aus derEhe mit Margaretha Herrin v. Pappenheim drei Söhne, von denen