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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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in der jetzigen Provinz Brandenburg anselmlich begütert, hatte noch1709 Beelitz im Kr. Zauche-Belzig und Tasdorf im Kr. Nieder-Barniminne und war auch nach Ost r u. Westpreussen gekommen, wo dasselbeSchwanhof im Kr. Osterode und Remmer im Kr. Schloclmu an sich ge-bracht hatte. Der Stamm blühte noch in das 19. Jahrh. hinein undist mit Carl Aegidius Ludwig v. Krummensee, k. pr. Amtsrath und Ca-nonicus zu St. Nicolai in Magdeburg, 1. Octob. 1827 erloschen.

Angelus, S. 39. Gaulie, I. S. 1120. v. d. Hagen, Beschreib, der Stadt Freienwaldo,S. 18 u. Tab. 8. Nr. 8. N. Pr. A-L. V. S. 291. Freiherr t>. Ledebur, I. S. 486 und87. v. Meding, I. S. 305 und 6.

Krummensee (Schild der Länge nach getheilt.: rechts in Roth dierechte Stange eines silbernenHirschgeweihes und links in Silber ein dieSachsen rechtskehrender schwarzer Geiersflügel). Altes, aus Polen,wo die Familie zu dem Stamme Dzialosza zählte, nach Schlesien ge-kommenes Adelsgeschlecht, welches, mit Nährschütz unweit Steinau be-gütert, längst erloschen ist.

N. Pr. A.-L. V. S. 291. Freiherr v. Ledebur , I. S. 4S7. Siebmacher , IT< 52: v.Kroraese, Schlesisch. v. Meding , I. S. 306 und 7.

Krummess. Ein zu dem cur- und liefländischen Adel zählendesGeschlecht, zu welchem Christoph Ernst v. Krummess, gest. 1748 alsk. pr. Oberstlieutenant bei dem Proviantwesen, gehörte.

Freih. v. Ledebur, I. S. 187. N eimbt, W.-B. d. Curland. Adels.

Krnmp Edle v. Kronstätten. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1818 für Matthaeus Krump, k. k. Oberlieutenant, mit dem Prädi-cate: Edler v. Kronstätten. Der Stamm wurde fortgesetzt. AntonKrump Edler v. Kronstätten war in neuester Zeit k. k. Major.

Megerle v. Muhlfeld , Erg.-Bd. S. 350. Milit.-Schematisra. d. Oesterr. Kaiserth.

Krumpe. Altes, aus Holstein nach Dänemark gekommenes Adels-geschlecht , aus welchem Sprossen zu hohen Würden gelangten. Stigo-tus K. war von 152537 Bischof zu Aalburg und ein v. K. später k.dän. Admirals-Reichs-Ratli.

Gaulie, IE. S. 595.

Krumpliolz, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1727für Andreas Krumpholz, Canonicüs zu Nicolspurg in Mähren.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 166.

Kruse, auch Freiherren (Wappen der meklenb. Linie: Schild derLänge nach getheilt: rechts in Silber eine ganze und eine halbe, an dieTlieilungslinie angeschlossene, rothe Rose und links in Roth ein untenan die Tlieilungslinie angesetzter, schwarzer Flügel; Wappen der schwe-dischen Linie: (nach Freih. v. Ledebur) Schild der Länge nach getheilt:rechts in Blau eine halbe, silberne Lilie, an die Tlieilungslinie gelehntund links von Roth und Gold geschacht). Freiherrnstand des Königr.Schweden. Diplom vom 8. Jan. 1653 für Erich v. Kruse. Altes,meklenburgisches Adelsgeschlecht, welches die Union der meklenb. Rit-terschaft von 1523 unterschrieb, sich vom 16. Jahrh. an in Schweden,Liefland und Dänemark ausbreitete und später inVor-Pommern ansehn-lich begütert wurde. Die Familie sass bereits 1394 in Meklenburgzu Chemnitz im Amte Stavenhagen und Zierzow im Amte Grabow, 1562zu Yarchentin im Amte Stavenhagen, 1592 zu Varchow und Brenden-