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in der jetzigen Provinz Brandenburg anselmlich begütert, hatte noch1709 Beelitz im Kr. Zauche-Belzig und Tasdorf im Kr. Nieder-Barniminne und war auch nach Ost r u. Westpreussen gekommen, wo dasselbeSchwanhof im Kr. Osterode und Remmer im Kr. Schloclmu an sich ge-bracht hatte. — Der Stamm blühte noch in das 19. Jahrh. hinein undist mit Carl Aegidius Ludwig v. Krummensee, k. pr. Amtsrath und Ca-nonicus zu St. Nicolai in Magdeburg, 1. Octob. 1827 erloschen.
Angelus, S. 39. — Gaulie, I. S. 1120. — v. d. Hagen, Beschreib, der Stadt Freienwaldo,S. 18 u. Tab. 8. Nr. 8. — N. Pr. A-L. V. S. 291. — Freiherr t>. Ledebur, I. S. 486 und87. — v. Meding, I. S. 305 und 6.
Krummensee (Schild der Länge nach getheilt.: rechts in Roth dierechte Stange eines silbernenHirschgeweihes und links in Silber ein dieSachsen rechtskehrender schwarzer Geiersflügel). — Altes, aus Polen,wo die Familie zu dem Stamme Dzialosza zählte, nach Schlesien ge-kommenes Adelsgeschlecht, welches, mit Nährschütz unweit Steinau be-gütert, längst erloschen ist.
N. Pr. A.-L. V. S. 291. — Freiherr v. Ledebur , I. S. 4S7. — Siebmacher , IT< 52: v.Kroraese, Schlesisch. — v. Meding , I. S. 306 und 7.
Krummess. Ein zu dem cur- und liefländischen Adel zählendesGeschlecht, zu welchem Christoph Ernst v. Krummess, gest. 1748 alsk. pr. Oberstlieutenant bei dem Proviantwesen, gehörte.
Freih. v. Ledebur, I. S. 187. — N eimbt, W.-B. d. Curland. Adels.
Krnmp Edle v. Kronstätten. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1818 für Matthaeus Krump, k. k. Oberlieutenant, mit dem Prädi-cate: Edler v. Kronstätten. — Der Stamm wurde fortgesetzt. AntonKrump Edler v. Kronstätten war in neuester Zeit k. k. Major.
Megerle v. Muhlfeld , Erg.-Bd. S. 350. — Milit.-Schematisra. d. Oesterr. Kaiserth.
Krumpe. Altes, aus Holstein nach Dänemark gekommenes Adels-geschlecht , aus welchem Sprossen zu hohen Würden gelangten. Stigo-tus K. war von 1525—37 Bischof zu Aalburg und ein v. K. später k.dän. Admirals-Reichs-Ratli.
Gaulie, IE. S. 595.
Krumpliolz, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1727für Andreas Krumpholz, Canonicüs zu Nicolspurg in Mähren.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 166.
Kruse, auch Freiherren (Wappen der meklenb. Linie: Schild derLänge nach getheilt: rechts in Silber eine ganze und eine halbe, an dieTlieilungslinie angeschlossene, rothe Rose und links in Roth ein untenan die Tlieilungslinie angesetzter, schwarzer Flügel; Wappen der schwe-dischen Linie: (nach Freih. v. Ledebur) Schild der Länge nach getheilt:rechts in Blau eine halbe, silberne Lilie, an die Tlieilungslinie gelehntund links von Roth und Gold geschacht). Freiherrnstand des Königr.Schweden. Diplom vom 8. Jan. 1653 für Erich v. Kruse. — Altes,meklenburgisches Adelsgeschlecht, welches die Union der meklenb. Rit-terschaft von 1523 unterschrieb, sich vom 16. Jahrh. an in Schweden,Liefland und Dänemark ausbreitete und später inVor-Pommern ansehn-lich begütert wurde. — Die Familie sass bereits 1394 in Meklenburgzu Chemnitz im Amte Stavenhagen und Zierzow im Amte Grabow, 1562zu Yarchentin im Amte Stavenhagen, 1592 zu Varchow und Brenden-