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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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307
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vom 1807 für Georg Knitter, k. k. Hauptmann bei dem Pontonniers-Corps, mit dem Prädicate: v. Ankerstein.

Megerle v. Muhlfeld , Erg.-Bd. S. 350.

Krombach, Chrumpacli, Khrumpach. Altes, niederösterr. Herren-stands-Geschlecht, dessen ehemaliger Sitz und Stamnigut, Markt undSehloss Krumbach mit einer danach genannten Herrschaft, an denGrenzen von Ungarn und Steiermark liegt. Gerhard v. Khrumpachund Haiuricli, sein Bruder, kommen urkundlich schon 1209 vor. DerStamm, welcher mehrere andere Güter und Lehen erwarb, blühte nochin die zweite Hälfte des 14. Jahrb. hinein und Rudolph und Ulrich v.Krumpach, welche urkundlich noch 1372 genannt werden, scheinen'dieLetzten des Geschlechts gewesen zu sein. Die Herrschaft Krumbachhatten bereits um das Ende des 15. Jahrb. und bis um die Mitte des17. Jahrb. die Grafen und Herren v. Puechhaim im Besitz und fügtenauch mit Genehmigung des K. Ferdinand I. zu ihrem Wappen dasWap-pen der ausgestorbenen Herren v. Krumbach: in Roth ein aufsteigender,silberner Löwe, um den Hals mit einer Kette.

Wissgrillt v - s - 298-300.

Krumhausen (Schild der Länge nach gethcilt: rechts in Blau dreiüber einander stehende Hirschköpfe mit Hals, und links in Gold einhalber, schwarzer Adler), Altes, adeliges Patrizier-Geschlecht der StadtDauzig, welches noch 1684 blühte.

Freih. v. Ledebur, r. 8. 486.

Krumhoff, Krumlioff v. Woitsdorf. Ein früher zu dem schle-sischen Adel zählendes Geschlecht, aus welchem .Bernhard Krumhoffv. Woitsdorf, einem Gute im Oelsnischen, als Rath und Kanzler desKlosters Trebnitz 20. Mai 1597 starb. Derselbe war vermählt, dochist nicht bekannt, dass er Nachkommen gehabt habe.

Freiherr v. Ledebhr, I. S. 4S6.

Krummendick, .Krammeiulyck. Altes, holsteinsches Adelsge-schlecht, welches sich in der ersten Hälfte des 15. Jahrh. unter KönigErich Xin. in Schweden ausbreitete. Albert v. K. starb 1489 als Bi-schof zu Lübeck. Derselbe wurde vom Könige Johann v. Dänemarkmit mehreren wichtigen Gesandtschaften betraut und hat auch ein Chro-nicon der Bischöfe zu Lübeck vom Anfange des Bisthums bis 1465 ver-fertigt, welches, bis 1505 von einem Anonymus fortgesetzt, HeinrichMeibom der Jüngere 1688 herausgegeben hat.

Measenius, Theatr. Nobil. Svec. S. 73. Gauhe, I. S. 1120 und 21.

Krummensee (in Blau ein schwebendes Stächet von fünf oben zu-gespitzten Latten, welche mit drei Querlatten durch fünfzehn Nägel soaneinander befestigt sind, dass die dritte Latte den Fuss des Stacketsausmacht.) Altes märkisches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigenStammhause im Nieder-Barnimschen Kreise, welches der Familie bereits1375 zustand. Dasselbe soll schon um 926 aus Bayern in die Markengekommen sein. Elzelius v. Krummensee stürzte 1509 auf dem Tur-niere zu Ruppin sieben Ritter vom Pferde; Hilmar Ernst v. K. war1660 Amtshauptmann zu Schwedt und Freienwalde, und Otto Friedrichv. K. 1680 kurbrand. Oberst. Das Geschlecht war im 15.17. Jahrh.

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