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felde in demselben Amte und 1 (150 zu Lübbersdorf im Amte Stargard. —In Schweden brachte dieselbe die Güter Luiulby, Mushult und Snestavikan sich. — Peter K. war 1411 Erzbischof zu Lund in Schonen undCaspar K. 1590 k. schwed. Reichs-Schatzmeister. Heinrich Christophv. K., ein Sohn des Henning v. K. zu Varchow und Bredenfelde, starb1691 als h. meklenb. Kammer-Präsident und Geh. Rath zu Güstrow, mitHinterlassung einer einzigen Tochter, Anna Margaretha, welche mit demk. schwed. General Freih. v. Schultzen vermählt war. — In neuesterZeit wurde das Geschlecht in Vor-Pommern mit mehreren Gütern an-gesessen und Wilhelm v. Kruse nird als Herr auf Klein-Below, Gram-gow und Krusenfelde, Kagenow, Neetzow, Primen und Steinmocker,sämmtlicli im Kr. Anclam, so wie ein v. Kruse als Herr auf AntheilNeetzow und auf Zoldekow im Kr. Cammin genannt.
Suaning , Chronol. Dan. S. 92. — v. Pritzbuer, Nr. 74. — Gauhe, I. S. 1121. — Freih.v. Ledebur, 1. S. 4S7. — Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 27. — Meklenb. W.-B. Tab. 28. Nr. 104und S. 3 und 26.
Kruse. Reichsadelsstand. Diplom vom 20. März 1664 für Chri-stian Kruse, k. k. Residenten am k. schwedischen Hofe. — Die Nach-kommenschaft desselben blühte in Schweden, Liefland, Hessen undNassau. Wahrscheinlich gehörte zu dieser Familie Carl Friedrich v.Kruse, welcher 1799 zu St. Petersburg als k. russ. ältester Leib-Me-dicus starb.
Hupel, Material, r. e. liefl. Adelsgesch., 178S, S. 551. — v. Hellbach, I. S. 708.
Kruse, Kruse«. Altes, lüneburgisches adeligesPatriciergeschlecht,welches sich meist Krusen schrieb.
Büttner, lüneburg. adel. Patricier. — Freih. v. d. Knesebeck: nach Mauecke's M.8. S. 397.
Kruse, Cruse. Ein im Kgr. Preussen vorgekommenes Adelsge-schlecht, aus welchem Ludwig Wilhelm v. Cruse, Herr auf Germersdorfbei Guben, als k. pr. Oberst und Lezter seines Stammes 10. Oct. 1800zu Graudenz starb. Derselbe war der Sohn eines k. poln. Oberstlieute-nants, welcher sich v. Cruse oder Kruse schrieb. Der Bruder des Letz-teren war der 1745 zu Berlin verstorbene k. pr. Rath Krause.
Freih. v. Ledebur , I. S. 487.
Krusemark. Altes, in der Altmark und in der Provinz Branden-burg mit mehreren Gütern angesessen gewesenes Adelsgeschlecht ausdem der Familie bereits 1336 zustehenden, gleichnamigen Sitze unweitOsterburg in der Altmark. — Hans v. K., welcher, venu, mit einer v.Bodendorf, den Stamm fortsetzte, war 1559 Hauptmann des KlostersJerichow; Erdmann v. K. starb 1684 als kurbrandenb. Oberstwacht-meister und Kriegscommissar der Altmark und Adam v. K. fiel als kur-brand. Oberst vor Bonn; ein v. K. starb 1717 als k. pr. Oberst undCommandern- des Regim. v. Schlaberndorf und Adam Andreas v. K.1744 als k. pr. Landrath der Altmark. — Der Stamm blühte noch indas 19. Jahrh. hinein. Yon dem 1775 zu Berlin verstorbenen k. preuss.Generallieutenant Hans Friedrich v. Krusemark stammte aus der Ehemit Christine Johanne Wilhelmine v. Ingersleben: Friedrich WilhelmLudwig v. K. geb. 1767, Herr auf Hohenberg, Krusemark u. Ellingen,k. pr. Generallieutenant u. k. pr. Gesandter und bevollm. Minister amK. K. Hofe. Derselbe verkaufte die genannten Güter und starb 1822