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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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und vorn eingeschnittenem, goldenen Kragen, welcher eine golden auf-geschlagene , rothe Mütze trägt und von zwei sechsstraliligen, rothenSternen, dem einen oben rechts, dem anderen oben links, begleitet ist.Reichsadelsstand. Diplom vom 11. Mai 1779 für Joseph Anton Kropf,kurbayer. Oberbrauamts - Verwalter in Haag. Derselbe war ein Sohndes Johann Alois K.. kurbayer. Hofkammerraths und Pflegscommissarsin Yohburg und seine Söhne: Joseph Felix Alois v. K., geb. 1774, k.bayer. quiesc. Brauverwalter in Haag und Felix Xaver Pius v. K., geb.1782, k. bayer. Obermauth-Boamter in Nördlingen, wurden nach An-legung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbe eingetragen.

v. Lang , S. 419. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 71.

Kropf (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber ein rother, von drei, 2 u. 1,rothen Ringen begleiteter Sparren [oder auch in Roth ein silberner,von drei silbernen Ringen begleiteter Sparren] und 2 u. 3 in Silber einrother Pfahl). Reichsadelsstand. Diplom vom 5. Nov. 1560 für Va-lentin Kropf, Hauptmann und Erbsasse auf Groningen. Derselbe hattevon dem Erzbischofe zu Mainz Adalbert IV. von Brandenburg einen"Wappenbrief und in demselben als Wappen in Roth einen von drei sil-bernen Ringen begleiteten, silbernen Sparren erhalten. — Ein ursprüng-lich aus demElsass stammendes Adelsgeschlecht, welches in der heutigenProvinz Sachsen, in Sachsen-Altenburg, in Braunschweig, Hannover u.in Westphalen begütert wurde. — Dasselbe sass bereits in der ProvinzSachsen 1556 zu Groningen unweit Oschersleben , 1569 auf Lehnen zuOscliersleben und zu Wilsleben u. Ellenstedt bei Oschersleben, so wie1710 zu Ivlein-Quenstedt im Halberstädtschen und zu Scliwanebeck beiOschersleben. In Saehsen-Altenburg stand der Familie Nieder-Crossenbei Orlamünde 1667 u. noch 1792, sowie Töppersdorf u. Zeutsch eben-falls bei Orlamünde 1750 und noch 1790 zu. Im Braunschweigischenund Hannoverschen war das Geschlecht 1620 zu Vechelde im Braun-schweigischen, 1660 zu Astfeld und 1667 zu Wispenstein im Hildes-heim'schen, 1670 und 1854 zu Kattenstädt und 1740 zu Wienrode beiBlankenburg gesessen, und hatte 1725 in Westphalen auch Brenschedeunweit Bochum im Besitze. — Ein Enkel des obengenannten Valentinv. K.: Valentin der Jüngere, k. k. Oberst, setzte in der Ehe mit einerv. Bornstedt den Stamm weiter fort. Von seinen Nachkommen warChristoph Sigismund v. K. Oberforstmeister in Blankenburg und PhilippCarl v. It. kurmärkischer Oberforstmeister. Ein v. It., k. pr. General-major und früher Chef des 32. Infant.-Regiments, starb 1819 , und einSohn des obengenannten Oberforstmeisters C. S. v. It.: E. v. K. war1839 Major im k. pr. 2. Garde-Regimente. — In neuester Zeit warLouis v. Itropff, k. pr. Lieut. a. D., Herr auf Agnesdorf im Itr. Sanger-hausen. — In die Adelsmatrikel des Itgr. Bayern wurde um 1818 auf-genommen: Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander v. Kropff, geh.1790, k. bayer. Oberlieutenant im 13. Linien-Infant.-Regim.

r. Hallbach , I. S. 706. — v. Lang, Suppl. S. 118. — N. Pr. A.-L. V. S. 290. — Freih.v. Ledebur, I. S. 484.— Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 16: im 1. u. 4. Felde anstatt des Spar-rens ein Zelt. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 72. — W.-B. d. Kgr. Hannov. 15. 5 u. S. 9. —W.-B. der Sächsischen Staaten, VII. 82. — v. llefner, hannov. Adel, Tab. 19.

Kroscliwitz, Treutler v. Kraschwitz (Schild quergetlieilt: oben