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Kroneck, Freilierren u. Grafen, s. Cronegg, Cr oneck, Frei-herren und Grafen,
Kronenfeldt (in Blau ein reehtsgekehrter, silberner, doppeltge-seliweifter Löwe, welcher um den Kopf einen grünen Lorbeerkranz trägtund in der aufgehobenen rechten Vorderpranke einen goldenen Sternhält, während in der linken Ober- und in der rechten Unterecke desSchildes eine goldene Krone schwebt). Ein im Kgr. Hannover blühen-des Adelsgeschlecht, über dessen Ursprung sich verschiedene Angabenvorfinden; v. Meding erfuhr aus der Familie selbst, dass das Geschlechtursprünglich aus Böhmen stamme, dort Dohalski v. Dohalick geheissenhabe und schon im 15. Jahrhunderte bekannt gewesen sei. Um die Mittedes 17. Jahrb. sei dasselbe in Folge der Beligionsstreitigkeiten ausge-wandert und habe sich um 1669 im Bremenschen niedergelassen. Da-gegen sagt Freih. v. d. Knesebeck: ,,im 17. Jahrb. wurde — wenn wirnicht irren — der Stammvater des Geschlechts von dem Könige vonSchweden in den Adelsstand erhoben. Derselbe hatte eine Besitzung inGriinenteich bei Stade; auch war Friedrich Emich v. Kronenfeldt, geb.1670 u. gest. 1747, mit Anna Christiane v. Zesterfleth aus dem Bre-mischen vermählt." — Der Stamm ist dauernd fortgesetzt worden undmehrere Glieder desselben haben, wie früher, bis auf die neueste Zeitin der k. hannov. Armee gestanden. Zu Letzteren gehören: Carl Fried-rich Wilhelm v. Kronenfeldt; Carl Wilhelm v. K. u. Friedrich Louis v.K. — Die in Oesterreich vorgekommenen v. Kronenfeld gehörten zueiner ganz anderen Familie, nämlich zu der Familie Devary v. Kronen-feld, welche Bd. II. S. 468 erwähnt worden ist.
Hannov. Landesblatter, 1836. S. 74. — Freiherr v. d. Knesebeck, S 18.4 und 85.— v. Me-ding, I. S. 304 und 305. — W.-B. d. Kgr. Hannov. F. 5 u. S. 9. — Kneschke , II. S. 264u. 65. — v. Heiner, hannov. Ad<d, Tab. 19.
Kronenfelss, Kronenfels. Ritter (Schild der Länge nach getheilt:rechts in Gold vier, 1, 2 u. 1, sechsstrahlige Sterne u. links Roth, ohneBild). Reichsritterstand. Diplom von 1792 für Joseph Stephan v. Kro-nenfelss, k. k. Geh. Cabinets-Secretair u. w. Hofrath, mit dem Prädi-cate : Edler Herr. — Schon vorher, 2. Apr. 1774, hatte Franz WenzelStephan Kronenfels mit demselben Wappen den erbländ.-österr. Ritter-stand erlangt. — Der Stamm blühte fort u. mehrere Sprossen desselbentraten in die k. k. Armee. In neuester Zeit lebte Rudolph Ritter v. K.als Oberst in d. A. zu Agram, Adolph Ritter v. K. war Hauptmann im32. Infant.-Reg., Johann u. Joseph R. v. K. Lieutenants und Franz R.v. K. Kriegs-Canzlist.
Handschriftliche Notizen. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 166. —Milit.-Schemat. desösterr. Ksrth. — Tyroff, II. 82: v. Ii. — Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 20: Kitter v. Ii.
Kronhelm (Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein goldener Stern u.2 u. 3 in Silber ein, in jeder Pranke eine Pfeilspitze haltender Löwe).Ein in neuer Zeit im Kgr. Preussen vorgekommenes Adelsgeschlecht,aus welchem zwei Sprossen als Hauptleute in der Armee standen, dereine im 22. und der andere im 38. Inf.-Regim.
Freiherr v. Ledebur, I. S. 484.
Kropf (in Silber der vorwärts gekehrte Rumpf eines reclitssehcn-den , bärtigen Mannes in rotlier Kleidung mit fünf goldenen Knöpfen