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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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dinand und eine Tochter Friederike. — Die im vorigen Jahrh. in Kur-sachsen vorgekommenen v. Krohne leiteten ihren Ursprung aus Meklen-burg her und führten nach zuverlässigen Siegeln das Wappenbild, deneinen Stein haltenden Kranich, nicht in einem von Blau und Roth derLänge nach getheilten, sondern in einem ganz rothen Schilde. DerStammvater derselben erwarb Güter in Ober- und Nieder-Altenhayn.Friedrich v. K. war Rittmeister der k. poln. u. kursächs. Chevaliers-Garde und der Sohn, August Emanuel Gottfried v. IL, kursächs. Artille-rie-Officier. Von Letzterem wird erzählt, dass er bis an sein Lebensendenie Fleisch oder Fische, sondern nur Vegetabilien gegessen habe.

Freih. v. Krohne, II. S. 214—22. — v. üechtritz, dipl. Nachr. I. S. 119—122: v. Krohne.— r. Hellbach , I. S. 705. — N. Pr. A.-L. III. S. 180 und 81. — Freiherr v. Ledebur, I.S. 488 und 84 — Tyroff, II. 70: F.-H. v. Krahn. — p. Hefner, hannov.-braunschw. Adel,Tab. 19: v. Krohn.

Kromer v. Krippendorff, Cromer v. K., Ritter. Böhmischer Rit-terstand. Diplom vom IL Rudolph II. für Wentzel Cromer, mit demPrädicate: v. Krippendorff. Derselbe, geb. 1543 zu Neisse und gest.1. December 1606 zu Breslau, war Hauptmann zu Freywalde undSaubsdorff.

Freih. v. Ledebur, I. S. 4 Q 4.

Krommenau, Krummenau, Krümenau, Notlioff, genannt Krom-menau. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches besonders im Trop-pausclien und Jägerndorffschen angesessen und auch in das Posenschegekommen war, in welchem Triebisch unweit Fraustadt 1560 derFamilie zustand. Dieselbe war 1628 zu Assel bei Bunzlau begütert undblühte noch in die zweite Hälfte des 18. Jahrh. hinein. Zu derselben ge-hörte der k. pr. Oberstund General-Polizeimeister v. Krommenau, wel-cher aus Berlin in Russische Gefangenschaft fortgeführt wurde u. 1763verschollen ist.

Sinapius, I. S. 505 u. II. S. 758. — Freih. v. Ledebur, I. S. 434. — Siebmacher, I. 55 :v. Krümennw, Schlesisch.

Kromsdorf. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammhause im Gothaischen, aus welchem ein Zweig in dasMeissensche kam. — Die thüringische Hauptlinie erlosch im Mannes-stamme 1637 mit Georg Albrecht v. Kromsdorf auf Ottenhausen undmit dem einzigen Sohne desselben und der nach Kursachsen gekommeneZweig 1684 mit dem kursächs. Land-Kammerrathe Albrecht Christianv. Kromsdorf auf Lebuse, der Name des Geschlechts aber ging mit derTochter des erwähnten Georg Albrecht v. IL: Anna Sabina, aus, welcheals Wittwe des Georg Adam Herrn v. Werthern zu Ballenhausen 24. Jan.1698 starb.

Knauth, S. 525. — Albinus, Werthernsche Historie, S. 65 u. 105. — v. Gleichenstein,Nr. 49. — Gauhe , I. S. 1119 u. 20. — Freiherr v. Ledebur , I. S. 484. — Siebmacher I. 146 :v. Kromsdorf, Thüringisch. — v. Meding , I. S. 304.

Kronauge v. Kronwald. Erbländ.-österr. Adels- u. Ritterstand.Adelsdiplom von 1796 für Peter Paul Kronauge, k. k. Controleur desLemberger Cameral-Zahl-Amtes, mit dem Prädicate: v. Kronwald undRitterdiplom von 1818 für Franz Kronauge v. Kronwald, LembergerLandrath.

Megerle v. Mühlfeld , S. 214 und Erg.-Bd. S, 166.