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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Krohne, im von Blau und Roth der Länge nach getheilten Scfiilde einKranich mit Stein). Ein ebenfalls zu dem Adel im Kgr. Preussen ge-hörendes Adelsgeschlecht, dem Wappen nach ganz verschieden von derim vorstehenden Artikel erwähnten Familie. — Der 1834 auf seinemGute Gruppe im Kr. Schwetz, Prov. Westpreussen, verstorbene k. pr.Generalmajor a. D. Johann Sigismund v. Krohn war der Sohn einesOberförsters im Brandenburgischen u. wurde in seiner früheren Dienst-zeit nicht, wohl aber in der Rangliste von 1806 mit dem adeligen Prä-dicate aufgeführt. Derselbe war bis 1820 Oberst in der dritten Ingenieur-Inspection und Brigadier sämmtlicher Pionniere und trat dann aus demaeliven Dienste. Sein Sohn, Berthold Heinrich Ferdinand v. Krohn,stand im 2. Garderegimente zu Fuss und starb als Major a. D. 16. Febr.1833 zu Posen. — Später, 1854, erhielt ein Neffe des Generalmajorsv. Krohn, der k. preuss. Hauptmann K. im 37. Inf.-Regimente, die Kö-nigliche Erlaubniss, sich des Adels-Prädicats u. Wappens seines Oheimszu bedienen.

N. Pr. A.-L. IT f. S. 181. — Freiherr v. Ledebur, T. S. 483.

Kroline, auch Freiherren (Schild der Länge nach von Blau undRoth getheilt, mit einem Kranich, welcher in der aufgehobenen rechtenKralle einen Stein hält. Der Helm trägt eine goldene Krone, welcher,rechts mit einer nach aussen fliegenden rothen u. links mit einer blauenFahne besteckt ist und unter jeder Fahne steht eine silberne Straussen-feder). Schwedischer Freiherrnstand. Diplom vom 28. Febr. 1648 fürReinhold v. Krohne, k. schwedischen Major u. Gommandanten zu Wis-mar. Der Empfänger des Diploms ist in demselben bald v. Krohne, baldv. Krahn genannt. — Ein früher zu dem schwedischen u. ostpreussischenAdel zählendes Geschlecht, welches eine Linie der alten westphälischenFamilie v. Krahn, s. den Artikel Krahn, Krane, Cran u. Crone S. 263 —war u. sich gewöhnlich v. Krohne schrieb. — Reinhold v. K.. kurbran-denburg. Oberst, blieb im 30jährigen^Kriege und Johann Reinhold v.K.war um die Mitte des 18. Jahrh. Herr auf Molwitten im Kr. Preuss.Eylau und hatte neun Söhne, von welchen fünf in den Feldzügen desK. Friedrich II. starben, während die anderen vier den Stamm fortsetz-ten. Das Gut Mohvitten war noch 1785 in der Hand der Familie. —Albrecht Freih. v. Krohne, wohl ein Sohn des obengenannten FreiherrnReinhold. Grossoheim des Johann Reinhold v. K. auf Molwitten, warKammerherr der Königin Christine von Schweden und der Enkel des-selben, Freih. Jacob Wilhelm, k. schwed. Oberstlieutenant, war als Pliy-siognomist bekannt. — Zu den Nachkommen einer anderen Linie ge-hörte.der ebenfalls den- freih errl. Titel führende Johann Wilhelm Franzv. Krohne, k. poln. geh. Rath und herz, sachs. Hildburg, bevollm.Minister bei dem niedersächs. Kreise und Herausgeber des Allg. deut-schen Adels-Lexicons, s. Bd. I. S. IT., eines Werkes, welches vielfacheine sehr strenge Kritik erfahren hat, durch manche Mittheilungen ausden Papieren der Familien aber immer der Beachtung werth ist. Mitden Verhältnissen der eigenen Familie scheint der Verfasser freilichnicht ganz bekannt gewesen zu sein. Derselbe war mit einer Edlen v.Plotho a. d. H. Grabow vermählt und hatte zwei Söhne, August u. Fer-