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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
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ben, Ferdinand, k. k. Kämm., wurde Reichsgraf, docli istNäheres überdas Diplom nicht bekannt. — Die beiden Brüder, Friedrich Arnold undWerner Dietrich v. K. aus dem Ravensbergschen, standen noch 1770in dem k. preuss. Infant.-Regim. v. Petersdorf.

Freih. v. Ledebur , T. S. 426.

Kessel, s. Bottlenberg, genannt Kessel, Freiherren,Bd. I. S. 598 und 599 und Busche-Ippenburg, genannt Kessel, Freih.und Grafen, Bd. II. S. 174.

Kessel v. Nürburg, Kessel (in Blau ein silbernes Kreuz). Altes,rheinländisches Adelsgeschlecht, welches bereits 1410 zu Nürburg imjetzigen-Kr. Adenau, Prov. Niederrliein, 1404 zu Cucbenbeim im Kr.Rheinbach und 1480 zu Erp im Kr. Lechenich, Reg.-Bez. Cöln, sassund im 15. Jahrb. und später au^'ändere Güter inne hatte. Dasselbeist mit Johann v. Kessel auf Erp, Domherrn zu Hildesheim, 1664 er-loschen.

Fahne , I. S. 218. — Freih. v. Ledebur , I. S. 426.

Kesselau, Kesslau. Ein im Coburgischen und Hildburghausen-schen vorgekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem auch Sprossen inder k. preuss. Armee standen. Hans Heinrich Melchior v. Kesselauwar 1614 am Hofe des Herzogs Johann Casimir zu Sachsen-CoburgKammerjunker und Albrecht Friedrich v. Kesslau. wohl in der zweitenHälfte des 18. Jahrb., h. sächs. hildburgh. Geh.-Rath und Präsident.— Johann Christian Ernst v. Kesslau trat 1734 aus fremden Dienstenin die k. preuss. Armee, wurde 1745 Oberstlieutenant und starb 1753mit Hinterlassung dreier Söhne, von welchen zwei Officiere in der k.pr. Armee waren. Von Letzteren wurde Dietrich Wilhelm v. K. 1757bei Collin schwer verwundet.

Müller, Annal Saxon. S. 287. — Gauhe , Tl. S. 1604 : im Artikel Kesselberg. — N. Pr.A-L. V. S. 269. — Freih. v. Ledebur , I. S. 426.

Kesselberg. Altes, früher zu dem schlesischen Adel zählendes,aus Polen stammendes Geschlecht, welches im Oelsischen Grütberg undandere Güter besass. Beniack v. Kesselberg verschrieb das Stamm-schloss, die Veste Jaroczyn oder Kesselberg hinter der schlesischenStandesherrschaft Militsch, 1369 an Herzog Conrad zu Oels und Chri-stiana v. Kesselberg, verm. mit Ronmlus v. Borau, gen. Kessel, starb1591 zu Liegnitz. Später kommt der Name des Geschlechts nichtmehr vor.

Sinapius, I. S. 509 u. II. S. 721. — Gauhe, Tl. S. 160;). — Siebmaeher, I. 59 ; v. Kesel-berg, Schlesisch. — v Meding , TT. S. 298.

Kesselborn. Altes, adeliges Patriciergeschlecht der Stadt Erfurt,dessen gleichnamiger Stammsitz im 15. Jahrb. an die v. der Margare-then kam. Die Linie v. d. Margarethen-Kesselborn erlosch 1510 mitGerlach v. d. M.-K., kurmainz. Rath und Vicedom. zu Erfurt.

N. Pr. A.-L. V. S.V6S u. 823.

Kesseler (Schild geviert: 1 in Roth der rechtsgekehrte Kopf undHals eines weissen Stieres mit schwarzen Hörnern, 2 in Gold ein blauer,von 2 Pfeilen mit rothem Gefieder durchbohrter Querbalken; 3 in Grünzwei neben einander aufrecht gestellte, goldene Garben und 4 in Roth